Briefverkehr mit einem Fremden

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Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Mycroft McEwan am Do Nov 19, 2015 6:47 pm

OOC: Soweit ich mich erinnere wissen wir, das ein Magier in Machester wohnt und in dem vom Setiten übernommenen Klub Mitglied war. Wenn das nicht stimmt muss ich den Brief entsprechend korrigieren.

Sehr geehrter Herr (den Namen weiß ich leider nicht mehr),

Wir kennen uns nicht persönlich, dennoch habe ich von Ihnen gehört. Tatsächlich wäre ein gemeinsamer Berührungspunkt der Klub gewesen, den Sie bis vor einigen Monaten besucht haben, bevor sich die Gesellschaft dort denkbar schlecht entwickelt hat. Es ist mir eine Freude Ihnen mitteilen zu können, das Sie dieses Problem als erledigt betrachten können.

Ich beginne diesen Briefwechsel, weil ich Sie für einen Mann mit besonderen Begabungen halte, und meinerseits ebenfalls über besondere Begabungen verfüge. Da die Welt, in der wir leben nicht frei von gewissen Vorurteilen und Misstrauen ist,und es uns möglichwereise negativ ausgelegt werden könnte miteinander in Kontakt zu sein,  halte ich dies für einen gangbaren Weg um einen Gedankenaustausch zu ermöglichen.

Sollten Sie kein Interesse an diesem Gedankenaustausch haben, so ist es unnötig eine Antwort zu schreiben, und ich verbleibe ohne Groll. Sollten Sie allerdings, wie auch ich, wenngleich von anderer Art, ein forschender und interessierter Geist sein, den die Neugier und der Forscherdrang antreibt, so wäre dies eine Möglichkeit, die Sie nicht ausschlagen sollten.

Dieser Brief erreicht sie an einem Ort, von dem ich weiß das sie Ihn hin und wieder aufsuchen. Ich bitte Sie dieses Eindringen in Ihre Privatsphäre zu verzeihen, das nötig war um die einmalige Übergabe sicherzustellen.

Ich verbleibe in Erwartun Ihrer Antwort,

Prometheus


Zuletzt von Mycroft McEwan am Mo Nov 23, 2015 6:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Storyteller am Sa Nov 21, 2015 9:40 pm

/ooc: Du meinst die Freimaurerloge? Ja da ist ein Magier dabei und mit dem wolltest Du ja schon länger schreiben. Der Name ist Leland Dee (fällt mir gerade auch, der selbe Vorname wie Prestons Bruder Smile )

/ic:

Werter Prometheus,

Natürlich ist mein Hunger nach Wissen immer voranhanden und ich denke durchaus, dass wir einiges an Wissen austauschen können. Allerdings bin ich etwas enttäuscht, dass sie sich in den Umhang der Anonymität hüllen und mich somit im Nachteil belassen, dass sie mich kennen, ich jedoch sie nicht.

Es wäre vielleicht angebrachter, wenn wir schon nicht von Angesicht zu Angesicht kommunizieren können, zumindestens ein Mindesmass an Vertrauen einander entgegen bringen würden.

Ich hoffe, dass sie sich zu diesem Schritt entschliessen können.

Bis dahin grüsst sie,
Leland Dee

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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Mycroft McEwan am Mo Nov 23, 2015 8:43 am

Sehr geehrter Mr. Leland Dee,

ich bedanke mich für Ihre Antwort. Ich bitte Sie zu verstehen, das ich durch diese gewählte Form der Anonymität nicht nur mich schütze, sondern auch versuche Sie vor unangenehmer Aufmerksamkeit zu bewahren.
Die Gesellschaft, in deren sozialen Gefügen ich weile, ist es gewohnt, in Kategorien wie "Verbündeter" und "Feind" zu denken und ist ein großer Freund des Status Quo, und es wäre mir nichts unangenehmer als sie in diese Kategorien zu verstricken.
Ich verstehe ihr Ungemach darüber, das ich Sie namentlich ansprechen kann und sie sich mit diesem Synonym begnügen müssen, aber ich halte dem entgegen das ich zufällig über ihre Natur gestolpert bin und keine weiteren Nachforschungen unternommen habe oder unternehmen werde.
Ich bitte Sie darum diesen Modus - zumindest momentan -  beizubehalten.

Ich bin nicht an einem Zugewinn an Macht interessiert, wobei Wissen natürlich immer auch Macht bedeutet. Ich bin an Erkenntnis interessiert, an den Zusammenhängen der Welt die uns umgibt und an den tatsächlich wirksamen Naturgesetzen; und ich glaube das diese Erkenntnis im Zusammenspiel entsteht, so wie die Entwicklung der Menschheit im Zusammenspiel entstanden ist.
Sie können sich vorstellen, das die Reaktion meiner Umgebung auf derlei Ideen nicht besonders freundlich ausfallen könnte. Ich bin bereit dieses Risiko auf mich zu nehmen, und habe dabei den denkbar sichersten Weg gewählt. Nachdem es sich bei uns beiden um Wesen mit besonderer Begabung handelt, wäre nach einem Treffen nie klar wie viel an Information ausgetauscht worden ist, und diesen Zustand versuche ich in unser beider Interesse zu vermeiden.

Wenn sie denn also Überlegungen zu der tatsächlichen Natur der Welt anstellen möchten, so stehe ich für Erörterungen mehr als gerne zur Verfügung und freue mich auf einen weiteren Briefwechsel.

Sollten Sie noch Fragen oder Überlegungen zu dem Procedere oder den umgebenden Variablen haben, so bitte ich sie diese zu Papier zu bringen, und ich werde nach Möglichkeit antworten,

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Prometheus
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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Storyteller am So Nov 29, 2015 8:19 pm

Es dauert diesmal etwas länger bis Mycroft einen weiteren Brief enthält.

Werter Prometheus,

Wissen entsteht, wenn man bereit ist das Vertraute zu verlassen- das ist immer mit Gefahr verbunden. Ich weiss nicht wer sie sind, noch weiss ich was sie sind (obwohl ich auf Grund ihrer Angaben eine Ahnung habe)- andererseits scheinen sie eine Menge von mir zu wissen, das ist mein Name, meine Gabe und auch Orte an denen ich zu finden bin. Versuchen sie sich einmal in diese meine Situation zu versetzten, würden sie mir irgendetwas erzählen?
Die Welt an und für sich teilt andere in für mich und gegen mich ein- egal welchem sozialem Umfeld sie auch angehören.

Was ich auch nicht so genau weiss, ist was sie mit mir erörtern wollen- zumindestens hier sollten sie ihre Deckung etwas aufgeben und den Anfang machen.

es entsendet ihnen Grüße,
Leland Dee

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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Mycroft McEwan am Do Dez 17, 2015 4:41 pm

Sehr geehrter Mr. Dee,

gut, dann beginnen wir.
Ich muss vorrauschicken, das ich bis vor relativ kurzer Zeit ein Anhänger der Naturgesetze war, und innerhalb des mir bekannten Rahmens geforscht habe.
Erst seit kurzem ist mir bekannt, das es sich bei ebendiesen Naturgesetzen eher um Richtlinien handelt, die mit genug Willenskraft durchbrochen werden können.
Diese Erkenntnis hat mich zwangsweise dazu gebracht, mein Weltbild zu überdenken. Ich bin seit jeher dem Gedanken an "Schicksalen" und "höheren Mächten" abgeneigt, sehe mich aber auch hierbei gezwungen, dies näher zu hinterfagen - obgleich ich nach wie vor der Meinung bin, das man selbst des eigenen Glückes Schmid sei.

Ich gehe davon aus, das die eigene Genesis, und die daraus resultierende Gesellschaft dazu führt, das bestimmte Ansichten tradiert und ungefragt übernommen werden, und versuche nun, mir ein vollständigeres Bild zu machen.
Ich kenne mich - naturgemäß- wenig mit der besonderen Gesellschaft aus, zu der Sie zählen, halte aber deren Ruf als aufgeklärte und intellektorientierte Gruppe als vielversprechend.
Die Frage wäre nun: sind unsere Wege Ihrer Meinung nach von einem anderen Wesen geleitet, sind wir dessen Untertan?
Was ist dei Bestimmung derer, die über besondere Begabungen verfügen?
Gibt es eine definierte "positive" und eine definierte "negative" Kraft in Ihrem Weltbild?

Ich verbleibe in Erwartung Ihrer Antwort,

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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Storyteller am So Dez 20, 2015 7:18 pm

Werter Prometheus,

Ich gehöre selber zu einem Kreis von Menschen, die wie anscheinend auch sie nach einem vollständigerem Weltbild streben. Betrachten sie aber bitte nicht die Naturgesetze als Richtlinien, denn diese sind gültig innerhalb allem was die materielle Welt beschreiben soll. Was leider in unserer Zeit sehr gerne vergessen wird ist, dass es auch eine immaterielle Welt gibt, die mit der Welt die mit unseren einfachen Sinnen wahrgenommen wird, verbunden ist.
Ich weiss nicht warum wir angefangen haben, diese nennen wir sie einmal ,transzendente Welt, als unwahr oder nicht real zu sehen, denn nun sind die meisten von uns was das dortige betrifft, blind und taub und vorsichtig tastend müssen wir uns dort fortbewegen, um unser Wissen zu erweitern.
Daher sind auch Aussagen über ein (oder) mehrere Wesen die uns leiten, oder dessen Untertanen wir sind sehr schwierig. Ich kann ihnen also nur meine Meinung dazu schreiben, aber ich bitte sie dieser nicht allzu grosses Gewicht zuzumessen, sollten sie andere Erfahrungen gemacht haben. Ich fühle mich als freier Mensch und daher denke ich nicht, dass wir irgendeiner Macht untertan sein sollten, aber so wie ich zwangsläufig bei Regen nass werde, kann es sehr wohl sein, dass wir abhängig sind von einer Macht. Ich persönlich glaube, dass das Gute und das Böse aus der Gemeinschaft der Menschen Form und Gestalt erhält. Es ist also unsere gesammelte Güte und unsere gemeinsame Bosheit, die Gott und den Teufel erschaffen haben- gleichwie einer Projektion aus uns selbst heraus. Ich muß ihnen aber eine Antwort wie sie und ihre Gruppe, oder auch andere metaphysische Wesen hineinpassen schuldig bleiben. Wie sehen sie das jetzt, da sie einen tieferen Einblick in unsere Welt erhalten haben?

Ich hoffe bald von ihnen zu hören,

L. Dee

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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Mycroft McEwan am Mo Dez 21, 2015 12:34 pm

Sehr geehrter Mr. Dee,

ich begrüße Ihre vorsichtige Meinung und will Ihnen gerne meinerseits einige Erkenntnisse vortragen, die mich zu einer ähnlichen Erkenntnis gebracht haben.
Ich bin in der Lage diese -lassen sie sie mich "geistigen Einflüsse" nennen- in einer verschwommenen Form wahrzunehmen. Diese Fähigkeit hat mir gezeigt, das Sie eine besondere Begabung haben. Sie lässt mich auch unkörperliche Wesenheiten -in einer sehr unbefriedigenden Form, wie ich zugeben muss, ich arbeite daran- wahrnehmen.
Ich hatte durch Zufall die Möglichkeit meine Wahrnemung mit Hilfe einer wesentlich begabteren Person zu verifizieren. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, das diese Präsenz die Raumtemperatur messbar erniedrigt und ein drohendes Gefühl bei den Umstehenden ausgelöst hat.
Bei der gegenständlichen Erscheinung handelte es sich um die Überreste eines Mannes, der ihm Untergebene misshandelt und geknechtet hatte, aber vor geraumer Zeit verstorben war.
Es ist also ein Teil unseres Geistes- ich würde vom Willen sprechen- im Stande, den Tod zu überleben. Allerdings hatte ich das Gefühl nicht mit der Person selbst sondern einer - um einen modernen Vergleich zu bringen- Photographie gegenüberzustehen, also nur einem Teil der Person, so etwas wie einem Automaton, der für bestimmte Reize bestimmte Reaktionen parat hatte.
Ich konnte ebenso - allerdings bei einer anderen Gelegenheit- feststellen, das diese Gestalten bei physischer Manifestation einen flüchtigen Stoff zurücklassen, der über interessante Eigenschaften verfügt.  
Handelt es sich bei diesen  Manifestationen Ihrer Meinung nach tatsächlich um einen Teil der ursprünglichen Person? Durch welche Kraft existieren diese "Wesen", wenn es denn welche sind. Verfügen Sie über Wissen bezüglich dieser abgesonderten Sustanz?

In gespannter Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich,
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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Storyteller am Mo Dez 21, 2015 10:14 pm

Werter Prometheus,

Sie scheinen die Gabe zu besitzen den feinstofflichen Körper, oder wie ich ihn lieber nenne Astralleib sehen zu können. Ich glaube allerdings, dass der Astralkörper und ein Geist nicht dasselbe sind. Ein Geist hat keinen Körper und muß deswegen seinen Energie aus der Umgebung ziehen, deswegen wahrscheinlich auch dieses Sinken der Temperatur- es ist wie wenn Alkohol verdunstet Umgebungswärme als Energiequelle verwendend. Ich bin hier keineswegs ein Experte, kann aber wenn sie es wünschen weitere Informationen darüber einholen, aber ich habe gehört, dass diese "Geister", einfach nur noch Fragmente ihrer selbst sind, manche mehr manche weniger und sie brauchen Gefühle um weiterhin in dieser Welt verankert zu sein, das können Gemütsregungen der Lebenden sein, oder aber auch ihre emotionalle Bindung an Orte oder Menschen. Diese abgesonderte Substanz heisst, glaube ich Ektoplasma und darüber weiss ich wirklich absolut nichts, könnte aber auch in diese Richtung einiige Recherchen betreiben. Das könnte allerdings dann einige Tage in Anspruch nehmen.

Ich verbleibe in Erwartung ihrer Antwort.

L. Dee

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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Mycroft McEwan am Mi Dez 23, 2015 6:46 am

Sehr geehrter Mr. Dee,
ich bin ebenfalls nicht sehr bewandert in den Dingen des sogenannten "Jenseitigen", habe aber von dieser Seite angefangen, weil mich meine Erfahrungen auf diesem Gebiet zu einigen interessanten Gedanken angeregt haben.
Diese Erscheinungen,oder zumindest manche davon, vermögen eben mit Hilfe von Ektoplasma sich einen Körper zu schaffen, um in unserer heimischen Umgebung zu interagieren. Interessanterweise ist Ektoplasma meinen Erfahrungen nach sehr energetisch und kann als "Antrieb" für Gerätschaften verwendet werden, wobei ich die genaue Vorgehensweise noch nicht reproduzieren kann.

Auf der anderen Seite habe ich die - sehr eingeschränke und eher unangenehme - Erfahrungen gemacht, die zu zeigen scheinen das manche Materie organischer Natur ebenfalls weit wandlungsfähiger sein kann, als ich gedacht habe.
Ebenso ist anorganische Materie durch den Einsatz von "alchemischen" Mitteln wandelbarer als ich es für möglich gehalten hätte. Es können also auch in der materiellen Welt die allgemein als gültig erachteten Regeln umgangen werden.

Mein Gedankengang beschäftigt sich nun mit dem Aufbau von Materie selbst. Ist es also möglich, das unsere bekannte materielle Welt ebenfalls aus einer Art Grundstoff besteht, der sehr wandlungsfähig ist, sich also - mit der Anwendung der geeigneten Mittel- von einer Art in eine andere Art transformieren lässt? Oder ist es eine spezielle Eigenschaft von Ektoplasma alle anderen Materialien nachahmen zu können, wenn es auch von flüchtiger Natur ist.

Ich nehme an, das auch Sie bei diesem Gedankengang an Alchemie denken. Tatsächlich habe ich mich kürzlich mit diesem Gebiet beschäftigt. Allerdings interessiert mich der abstrakte Gedanke nach dem tatsächlichen Gefüge der Welt weit mehr.

Meine Frage also lautet: haben Sie sich mit dem Gedanken nach dem tatsächlichen Aufbau unserer materiellen Welt beschäftigt, und zu welchen Erkenntnissen sind sie disbezüglich gelangt? Geht in Ihrer Tradition die Schöpfung unserer Welt ebenfalls auf ein "höheres Wesen" zurück oder ist der Schöpfungsakt anderen Kräften zugeschrieben?

Ich verbleibe in gespannter Erwartung,

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Re: Briefverkehr mit einem Fremden

Beitrag  Storyteller am Fr Jan 01, 2016 11:21 pm

Werter Prometheus,

Es ist etwas schwierig ihre Frage endgültig zu beantworten, da ich mir jederzeit die Möglichkeit offen halte mein Weltbild durch neue Erfahrungen zuverändern. Der Beginn liegt auf jeden Fall in der Alchemie. Es sind die Elemente, die sich in der unbelebten Natur durch unbelebte Energien wie Wärme, Feuer und die neuen Energien wie Magnetismus und Elektrizät ineinander verwandelt werden können. In der belebten Natur hingegen ist es die Lebenskraft die deren Prozesse antreibt. Der kräftige Schöpfergeist kann zwischen unbelebten und belebten zu Veränderung antreiben. Manche mögen diesen Schöpfergeist Gott nennen, aber ich denke eher das es eine unpersönliche Kraft ist, die in jedem von uns wirksam ist. Sehen sie ohne diesen Schöpfungsgeist wären wir willenlos und könnten unseren Willen nicht gegen die Natur einsetzen- wir wären wie Tiere. Sie könnten ohne ihn gar nicht existieren. Denn die Lebensenergie nehmen sie aus dem Lebenssaft, aber das dient nur der Erhaltung. Ihr Sein beziehen sie aus dem Funken des Schöpfergeist der ihn ihnen wohnt. Was ich aber nicht weiß, ist woher die dunklen Impulse in uns und in ihnen kommen, aber vielleicht haben sie ja dahingehend schon einige Erkenntis gewonnen?

Es grüßt sie L. Dee

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