[Annabelle]Der Geisterbann

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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Sa Dez 29, 2012 5:04 pm

'Ich werde Tiziano nach Lucinda fragen, irgendwann, wenn wir einmal nett beisammen sitzen. Aber dieser Setit, wie kann ich mich dann gegen ihn wappnen? Einen Feind, den sogar die beiden immer erst entdecken, wenn es bereits zu spät ist. Ich kann doch nicht meine restliche Existenz damit verbringen ständig allem und jedem zu misstrauen, was soll das für ein Leben sein?' "Aber Onkel", besorgt ringt Annabelle mit den Händen, "wie soll ich dann zurechtkommen, wenn Sie einmal nicht da sind? Wem kann ich dann noch trauen, wenn dieses Monster die Fähigkeit hat, sogar diejenigen, die einem am nächsten stehen zu täuschen und zu manipulieren? Wie soll ich ihn rechtzeitig erkennen und was dann tun? Und Sie wissen, dass ich keine grosse Kämpferin bin..." 'Nicht so wie Ihre geliebte Lucinda - und nicht einmal ihr gelang es, ihn zu bezwingen.' Eine bittere Note schwingt im letzten Satz mit.
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Annabelle Derrington

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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am So Dez 30, 2012 12:20 am

"Prinzipiell sind die besten Waffen Selbsdisziplin und Willenskraft, Annabelle, ein direkter Kampf gegen ihn alleine wäre töricht. Es ist in diesem Fall nicht falsch um Hilfe zu bitten. Versprich mir, dass Du das tun wirst und falls du ihn aufspürst nicht gegen ihn alleine kämpfst. Komm dann auf den schnellsten Wege zu mir." Die letzte Worte sind sehr eindringlich gesprochen, wie weggeblasen ist die Müdigkeit und Schwäche, die noch vor Kurzem so gross war.

Tiziano sieht auf, sein Herr und Onkel jetzt wieder ganz der Alte, eine gute Entwicklung in seinen Augen
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am So Dez 30, 2012 7:52 am

"Natürlich komme ich zu Ihnen -" 'Wenn Sie da sind.' " - und nichts läge mir ferner, als alleine gegen einen so alten und verschlagenen Gegner anzutreten." 'Ich bin ja nicht vollkommen dem Schwachsinn verfallen.' Nun ist auch das Feuer in Annabelles Auftreten zurückgekehrt. Sie steht auf und beginnt, wenig damenhaft, im Salon hin und her zu gehen. "Mir scheint, es könnte sich, hoffentlich in absehbarer Zeit, eine Gelegenheit ergeben, um festzustellen, ob sich diese Kreatur noch in der Gegend befindet." Ihre Stimme ist nun sehr nachdenklich geworden, der Blick mehr nach innen denn nach aussen gewandt. "Wie ich es verstanden habe, hatte er ursprünglich, aus welchem Grund auch immer, die Absicht Sie zu vernichten, Onkel. Es gelang nicht, aber Ihr Childe starb. Seither verfolgen Sie ihn quer durch Europa und machen ihm seine Existenz schwer oder zumindest unbequem. Das heisst aber auch, dass Ihre Person diesem Unhold nicht ganz gleichgültig sein wird, er in seiner Verderbtheit sich daran erfreuen würde, Sie zu quälen oder entgültig zu töten oder beides - und das wahrscheinlich wieder über einen Umweg aus Lug und Trug. Vielleicht können wir ihn in eine Falle locken." Annabelle bleibt stehen und sieht ihren Sire direkt an. Ihr Mädchengesicht ernst und entschlossen. "Wann haben Sie eigentlich vor, mich offiziell dem Prinzen vorzustellen?"

/ooc: ich weiss, dass wir hier noch 30 Jahre vor der grossen Party drunken sind, aber für Annabelle sind immerhin schon 30 Jahre seit ihrer Embrace vergangen, da könnte sie schon den Eindruck haben, dass sie bald vorgestellt wird.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am So Dez 30, 2012 2:25 pm

/ooc: Du bist dem Prinzen schon vorgestellt worden. Die Feier ist ja nur ein Wunsch des Earls dem Ganzen noch einen zeremoniellen Rahmen zu geben und nach vampirischen Zeitvorstellungen gehörst Du natürlich auch zu den "frischembraceden".

Der Lasombra zieht eine Augenbraue hoch, als er Annabelle so durch den Raum tigern sieht, schweigt aber hierzu. Annabelle weiss wohl, dass er sie nie wegen undamenhaften Verhaltens rügen würde, aber es ist dies ja auch ein Zeichen von starken Emotionen, die so nach aussen sichtbar werden. "Sein ursprüngliches Ziel war wohl nicht ich persönlich, sondern Ancona und der Prinz von Ancona. Man könnte sagen, dass es Zufall war, dass das eben ich war, aber nun ist es wohl schon lange eine persönliche Geschichte zwischen uns- ein langes Katz und Mausspiel". Er verstummt, nur um dann sehr bestimmt hinzuzufügen, "..und er ist die Maus."
Zwei widerstreitende Gefühle sind auf dem Gesicht ihres Sires zu sehen als er ihre weiteren Worte abwägt, einerseits ist es eine gute Idee, den Setiten aus der Reserve zu locken, aber andererseits ist er natürlich nicht gerade erfreut auch sein zweites Childe in diesen Konflikt zu bringen. Schliesslich jedoch fragt er, "Und woran hast Du da gedacht?"
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am So Dez 30, 2012 3:05 pm

"Nun ja, wir müssten es so inszenieren, dass meine Person als Mittel zum Zweck für ihn möglichst interessant wird. Ich nehme an, er würde dann versuchen mich in irgendeiner Weise zu korrumpieren. Mein Fall würde Sie natürlich umso schmerzlicher treffen, je stärker Sie mir verbunden wären. Daher denke ich, wäre es vermutlich ein nützlicher erster Schritt, wenn wir häufiger gemeinsam öffentlich* auftreten, und wenn Sie bei diesen Gelegenheiten Ihre Wertschätzung meiner Person durchscheinen liessen."
Annabelle wartet ab, welche Reaktion der erste Teil ihres Plans hervorruft.

* im Sinne der vampirischen Society
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am So Dez 30, 2012 6:22 pm

"Eine gute Idee. Ich habe es ja schon des öfteren gesagt, dass Dir mein Haus jederzeit offen steht. Ich werde auch meine Aktivitäten ausserhalb des Hause mehr darauf ausrichten, dass wir gemeinsam auftreten können; bedeutet, dass ich weniger im Club sein werde, aber das macht nichts. Auf diese Seancen, die der Earl organisiert, werde ich auf jeden Fall ab nun mitkommen." Es scheint als würde er diesen Teil wirklich gut finden, vielleicht auch deshalb weil er ohnehin gerne Zeit mit Annabelle verbringt. Seit ihre offizielle Ausbildung beendet ist, wollte er sich ihr aber nicht mehr aufdrängen, wobei er so wie heute dennoch immer wieder einmal unangemeldet vorbeigekommen ist.
Dann fährt er fort, "Hmm, ja, den zweiten Teil betreffend, denke ich aber es sollte doch allen klar sein, dass du meine vollste Wertschätzung trägst. Es wäre vielleicht unglaubwürdig, wenn ich wie ein Ventrue oder Toreador anfangen würde mit meinem Childe zu prahlen. Das würde er vermutlich nicht glauben."
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am So Dez 30, 2012 7:32 pm

"So soll es also sein. Ich freue mich auf Ihre Gesellschaft. Ich habe auch noch sehr viel zu lernen, so dass ich mich glücklich schätze, wieder oftmals in Ihrer Nähe weilen zu dürfen. Sie haben natürlich recht, dass Ihnen niemand solch wichtigtuerisches Gehabe glauben würde, doch ein Meister der Manipulation weiss mit Sicherheit auch subtile Zeichen zu erkennen." Zufrieden damit, dass ihr Plan Anklang findet, entspannt sich Annabelle nun entgültig. 'Gut. Das heisst aber, dass ich Sie jetzt in nächster Zeit wieder sehr oft treffen werde. Dann werde ich Ihnen schon diese Flausen von wegen Torpor und so austreiben. Ha, und dich werde ich dann auch oft sehen.' Ihr Blick wandert zu Tiziano, der ganz still geblieben war. Sie mustert ihn mit einem nachdenklichen Lächeln.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am So Dez 30, 2012 11:30 pm

Der alte Lasombra muss leicht grinsen, als er Annabelle von dem Meister der Manipulation spricht, wohl wissend, dass diese Schmeichelei ebenfalls ein Manipulationsversuch ist - aber so ganz immun ist er ja doch nicht, denkt er bei sich.

"So, da nun dieser Plan beschlossen ist würde ich mich gerne für heute entschuldigen." Er sieht wie Tiziano pflichtbewusst zum Aufstehen ansetzt. "Tiziano, ich bin nicht auf konventionellen Weg hierhergekommen und ich denke nicht, dass Du mit mir reisen willst. Wir sehen uns dann am Besten morgen Abend. "

Er sieht dann zu seinem Childe, "Annabelle, sollen wir uns gleich morgen treffen?" Sein Blick ihr gegenüber hat sich verändert, er ist nach wie vor väterlich, aber mehr der Blick eines stolzen Vaters auf seine erwachsene Tochter.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Mo Dez 31, 2012 8:43 am

Annabelle bemerkt seine veränderte Haltung. Sie lächelt ihn an, wobei dieses Lächeln nichts kindliches an sich hat. "Gerne. Darf ich Sie besuchen kommen, oder wollen wir in die Stadt fahren?" Als ihr Sire aufsteht, erhebt sie sich ebenfalls. Sie wird ihn persönlich zur Tür bringen und verabschieden, wie sie es immer tut.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Mo Dez 31, 2012 6:58 pm

"Ich denke, es wäre gut, wenn wir uns in der Stadt treffen, oder worauf hätten sie denn Lust?", meint Silvio und zum ersten Mal verwendet er die höfliche, erwachsene Anrede Annabelle gegenüber.

Er lässt sich gerne zur Türe begleiten. Im Grunde hätte er jeden Schatten auch im Haus verwenden können, aber auf halbwegs normale Gepflogenheiten legt er noch immer wert.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Di Jan 01, 2013 2:17 pm

'Oh.' Annabelle hält kurz inne mit leicht schräg gelegtem Kopf, dann schlägt sie einen Moment die Augen nieder und lächelt in sich hinein. Sogleich, als wäre nichts gewesen, führt sie die Unterhaltung fort.
"Ich wollte ohnedies in die Stadt fahren um zu speisen. Wollen wir uns so gegen Mitternacht im Elysium treffen oder hätten Sie Lust mich zu begleiten?" Ihre Stimme macht deutlich, dass letzteres nicht nur ein Höflichkeitsangebot ist, sondern ebenfalls wirklich willkommen wäre.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Di Jan 01, 2013 6:07 pm

"Sehr schön, dann werde ich sie morgen Abend hier abholen" Er küsst ihre Hand und geht dann hinaus in die Dunkelheit,wo sie ihn im wahrsten Sinne des Wortes verschluckt.

Es war doch noch eine sehr gute Nacht geworden, denkt er bei sich.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Di Jan 01, 2013 7:31 pm

'Er hat mir die Hand geküsst!' Annabelle ist ein wenig schockiert. 'Was für eine Nacht!' Während sie um ihre Fassung ringt, steht sie immer noch in der Tür und blickt ihrem Onkel in die Schatten der Nacht nach, unerheblich, dass er längst nicht mehr hier ist. Schliesslich sammelt sie sich und kehrt ins Haus zurück. Immerhin hat sie ja noch einen Besucher, der in ihrem Salon auf sie wartet.

Bevor sie hineingeht weist sie Alfred noch an, in die Küche zu gehen und etwas Essbares für Mr. de Luca zu bringen. 'Vielleicht hat ihm das alles ja auf den Magen geschlagen, aber ich lasse mir mit Sicherheit nicht nachsagen, dass ich meine Gäste verhungern lasse.'

Mit einem leisen Lächeln auf den Lippen betritt die kleine Vampirin den Raum. "Gehst Du auch schon oder kann ich Dich überreden mir noch ein wenig Gesellschaft zu leisten? Keine Sorge, ich habe nicht die Absicht, Dich heute noch mit irgendwelchen Fragen zu quälen." 'Ich möchte einfach nur nicht allein sein, noch ein wenig mit Dir zusammen sein.'
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Mi Jan 02, 2013 11:36 am

Tiziano sieht, dass es nicht nur Höflichkeit ist, die Annabelle diese Fragen stellen lässt, "Gerne bleibe ich noch", sagt er lächelnd, obwohl das Lächeln etwas unsicher ist. Ein starker Kontrast zu seinem sonst so selbstsicheren Wesen. Nachdenklicher wirkt er und auch etwas verloren.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Mi Jan 02, 2013 1:25 pm

Und wie versprochen bestürmt ihn Annabelle keineswegs mit Fragen. Sie macht es sich auf dem Sofa gemütlich, und Alfred bringt ein paar Kleinigkeiten, mit denen sich der junge Mann stärken kann. Als er dies getan hat, bittet das Mädchen Tiziano an seine Seite. Sie legt ihre warme Hand in seine, ihren Kopf an seine Schulter, die Füsse hat sie ganz leger seitlich angezogen. Die Frage des guten Benimms hat Annabelle für den Rest dieses Abends beurlaubt. So ruht sie an seiner Seite, den Blick zum schon ziemlich hinuntergebrannten Feuer im Kamin gewandt.
Irgendwann sagt sie ganz leise, mehr an sich selbst gewandt: "Beim Abschied hat er mich gesiezt und mir die Hand geküsst. ............. Ich denke, nun bin ich nicht länger sein kleines Mädchen." Sie ist sich ihrer Gefühle ob dieses Umstands nicht ganz sicher.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Mi Jan 02, 2013 6:04 pm

Tiziano spürt die Ambivalenz ihrer Gefühlslage. "Aber das ist doch gut. Jetzt hast du zusätzlich noch seinen Respekt. Ist nicht gerade leicht diesen zu bekommen." Nachdenklich kaut er an seiner Unterlippe. "Ich hätte nicht gedacht, dass er auf deinen Plan eingehen wird!" Er wirkt noch immer reichlich mitgenommen.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Mi Jan 02, 2013 7:21 pm

Während ihre rechte Hand weiterhin in seiner ruht, streichelt ihre Linke beruhigend seinen Oberarm*. "Er hat wohl eingesehen, dass ich als sein Childe ohnedies Teil dieses Konflikts bin. Und es ist taktisch sicherlich klüger, wenn die Initiative von uns ausgeht." 'Er hat Angst, dass mir auch etwas passiert, und er es wieder nicht verhindern kann.' Annabelle seufzt unhörbar, aber Tiziano spürt das Heben und Senken ihres Brustkorbs. "Ich weiss, dass ich nicht annähernd so wie Lucinda bin - " 'Und es ist mir ein Rätsel, wie er sich nach so einer Frau ausgerechnet jemanden wie mich als neues Childe aussuchen konnte', denkt sie leicht verbittert. " - aber ich verspreche Dir, ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um in dem Kampf gegen dieses Ungeheuer nicht zu unterliegen."


*Sie sitzt an seiner linken Seite - nur zur Veranschaulichung.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Mi Jan 02, 2013 11:19 pm

Tiziano scheint leicht mit sich zu ringen, dann sagt er jedoch, "Ich weiß aber nicht was mit ihm passiert, wenn wir den Setiten besiegt haben. Hoffentlich bist du ihm dann Stütze genug, dass er nicht den Schlaf wählt."

Er sieht sie an, zögert wiederum und fragt dann, "Warum vergleichst du dich mit Lucinda. Sie war anders, schon richtig, aber sind denn nicht auch die Kinder von einem Elternpaar alle verschieden? Und glaubst du nicht auch, dass sie dennoch oder vielleicht gerade deshalb von ihren Eltern alle geliebt werden?"
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Jan 03, 2013 7:53 am

Annabelle schweigt eine Zeitlang bevor sie antwortet, ihre Stimme ist sachlich. Sie sieht dabei weiterhin ins Feuer. Ihre linke Hand hält allerdings in ihrem Tun inne.

"First things first. Solange wir dieser Kreatur nicht habhaft geworden sind, brauchen wir uns mit dieser Frage nicht zu beschäftigen. Es kostet nur unnötig Kraft, wenn wir uns um Dinge Sorgen machen, die noch so weit in der Zukunft liegen. Vor allem, da wir nicht wissen können, wie und unter Erbringung welcher Opfer diese Sache beendet werden wird."

Wieder ein kurzes Schweigen, bevor sie tonlos fortfährt: "Eltern werden ihre Kinder von Gott geschenkt. Sie zu lieben und zu umsorgen ist ein himmlischer Auftrag und eine Ehrerweisung Gott gegenüber. Unsere Art hingegen ist so weit von Gott entfernt, dass wir nicht mehr solche Gnade erwarten dürfen. Umso sorgfältiger gilt es, die Nachkommenschaft zu wählen. Es ist ein Akt der Vernunft, und daher ist ein Vergleich der Erwählten durchaus naheliegend."
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Do Jan 03, 2013 11:34 am

"Er hat immer gesagt, dass Vampire ihren eigenen Platz in Gottes Plan haben, zumindestens pflegte er so darüber zu sprechen, bis wir Ancona verlassen haben", sagt Tiziano traurig. Dann fügt er noch hinzu, "Ich glaube Lucinda war ihm zu ungestüm, zuwenig überlegt in ihrem Handeln." Der Ghoul zuckt mit den Schultern. Er würde einiges darum geben, die Unterhaltung wegzulenken von diesen dunklen, schmerzhaften Dingen der Vergangenheit, aber anscheinend war es dumm sich soetwas zu wünschen, denn irgendwie schienen diese Dinge bis jetzt zu wirken, ihre Schatten zu werfen, dachte er zynisch.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Jan 03, 2013 2:22 pm

'Jedes Ding hat seinen Platz, sogar Lucifer im tiefsten Höllenschlund.' Ihre Worte lenkt sie in eine andere Richtung als ihre Gedanken, sie will sich nicht in diese bodenlose Tiefe reissen lassen, die da auf sie lauert. "Als er vorhin von ihr sprach, klang es mehr danach, als hätte er eine verwandte Seele gefunden gehabt." Annabelle seufzt tief und verändert leicht ihre Position an seiner Seite. "Aber eigentlich hatte ich versprochen, Dich heute abend nicht mehr mit irgendwelchen Fragen zu quälen. Ich möchte eigentlich nur mit Dir hier sitzen und ..." Ihre Stimme verliert sich. Zu vieles, das sie an dieses "und" anhängen könnte - ihr innerer Tumult lässt ihre Stimme versagen. So sitzt sie einfach nur da und schweigt.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Do Jan 03, 2013 11:20 pm

Er blickt zu ihr und wartet auf das was nach dem und kommen wird und bemerkt dann, dass es unausgesprochen bleiben wird. "Schwierig nach solchen Erzählungen zur Normalität zurückzukehren", sagt er. Warum war Annabelle so besessen von Lucinda, sie hatte sie ja nicht einmal kennengelernt. Sie schien fast für sie soetwas wie eine übermächtige grosse Schwester zu sein. Er grübelt, leichte Denkfalten breiten sich auf seiner Stirn aus.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Jan 04, 2013 12:40 am

Doch Annabelle verharrt in ihrem Schweigen. Müde und ausgelaugt bleibt ihr Blick schliesslich an dem Spiel der Schatten, die das Feuer und den Kamin umtanzen, hängen. 'Als wären sie lebendige Wesen...' Sie verfolgt sie mit den Augen, ihre Aufmerksamkeit gerät immer mehr in deren Bann, bis sie schliesslich das Gefühl hat, eine reale Verbindung zu ihnen zu haben, eins zu sein mit den zuckenden Formen.

Als sie sich immer weiter entspannt und die Kontrolle abgibt, wird etwas anderes stärker. [schnupper] Annabelles Wange ruht am Oberarm des Menschen. Es fühlt das Wogen und Rauschen des lebendigen Blutes, nur durch eine dünne Stoffschicht und ein wenig Haut verborgen. [lauschen - steigende Erregung] Es spricht nicht, denn es möchte nicht ihre bewusste Aufmerksamkeit auf sich lenken. [zittern vor lauter zurückghehaltener Energie]. Die Reisszähne schieben sich aus ihren Taschen.

Der scharfe Schmerz, als einer ihrer eigenen Zähne sich leicht in die Innenseite ihres Mundes bohrt, reisst die Vampirin aus ihrer Versunkenheit zurück ins klare Bewusstsein. Sie zuckt zusammen. 'JETZT!!! Beiss zu! Fetz ihm das Fleisch von den Knochen bis der rote Quell frei hervorschiesst!' Diese innerste Stimme bricht mit Urgewalt hervor, die Bestie weiss, dass es ihre einzige Chance ist. Sie muss Annabelle jetzt überrumpeln, sonst wird sie das geliebte Wesen an ihrer Seite nie angreifen.

'NEIN!!!' Der innere Schrei dringt als kehliger Laut, fast ein Knurren nach aussen. Das Mädchen springt wie von der Tarantel gestochen vom Sofa auf und von Tiziano weg. Blitzschnell rafft es das Netz aus Selbstbeherrschung zusammen, das seine innere Bestie normalerweise fesselt. Währenddessen von dem Menschen abgewandt verharrend, kündet nur ein leichtes Zittern und Beben von diesem inneren Ringen.

Doch schnell ist dieses verflogen, und Annabelle dreht sich mit einem Lächeln und glatten Zügen zu Tiziano um. "Es tut mir leid. Ich muss wohl eingenickt sein und hatte schlechte Träume. Vielleicht solltest Du jetzt gehen, und ich ziehe mich für heute zurück", sagt sie mit liebenswürdiger Stimme. Ihre Erklärung ist natürlich vollkommener Unsinn, aber sie zählt darauf, dass er sie nicht blamieren wird wollen.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Fr Jan 04, 2013 1:25 pm

Tiziano steht da, bleich, erschrocken- nicht nur wegen ihrem schnellen Aufspringen. Er ist schon viel zulange Ghoul, um nicht die zweite Natur der Vampire zu kennen, die sich da gerade ihre Bahn nach aussen erkämpft hat. Aber genau die selbe Länge seines Ghoulseins ermöglicht ihm zu erkennen, dass sich Annabelle wieder unter Kontrolle hat. Er lächelt wieder, vielleicht etwas weniger als vorher, aber doch ein echtes Lächeln. "Ja, es ist schon spät geworden. Ruhe sanft, Annabelle!", sagt er und verneigt sich leicht, wieder ganz der alte Tiziano, leichter Schalk in seinen Augen.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Jan 04, 2013 2:54 pm

Sofort rührt sich ihr schlechtes Gewissen, als sie sieht, wie sehr sie ihn erschreckt hat. Umso dankbarer ist sie ihm für sein Lächeln. "Ich bringe Dich noch zur Tür. Ich habe Alfred nämlich schon für heute zu Bett geschickt." Als sie sich dann in der kühlen Nachtluft verabschieden, flüstert sie ihm noch zu: "Ich danke Dir für Dein Vertrauen heute nacht, und dafür, dass Du noch geblieben bist. Auch Dir eine selige Nachtruhe...", dann dreht sie sich um und kehrt ins Haus zurück.

/ooc: Machen wir hier dann überhaupt noch weiter? Ich meine, weil wir ja am Montag spielen und sicher hier vorher nix mehr fertig kriegen würden.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

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