[Annabelle]Der Geisterbann

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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Di Dez 11, 2012 10:23 pm

Tiziano will fortfahren, doch plötzlich fällt ihm etwas ein. Wieviel wusste Annabelle eigentlich von der Familiengeschichte. Ja es gab diesen Stammbaum, aber da war Tante Sophia ja nur über einen Seitenast verbunden. Annabelle konnte gar nicht wissen, was damals passiert war. Durfte er ihr das überhaupt alles erzählen, ja, entschied es war ja auch seine Familie.
"Die deLucas waren die Herrscher der Region um Ancona. Weisst Du eigentlich, dass dein Sire, der Marchese dieser Region sein sollte." Er hatte es sicherlich nicht erwähnt, denkt Tiziano, er hatte damals vor fast zweihundert Jahren alle seine Titeln in der menschlichen und vampirischen Gesellschaft aufgegeben und dann fiel ihm noch etwas ein, was Annabelle vielleicht gar nicht wusste, "Weisst Du warum er nach England gekommen ist?" Seine Fragen scheinen keinen Zusammenhang zu haben, aber an seiner Eindringlichkeit kann man merken, dass dieses Nachfragen kein Versuch ist auszuweichen, sondern alles Teil einer grossen Geschichte war.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Di Dez 11, 2012 10:34 pm

Annabelle fühlt, dass er es nun gewagt hat. Das Tor ist offen, und er hindurchgeschritten. Seine Art zu sprechen zieht sie sogleich in seinen Bann, und so folgt sie seiner Führung.
"Ancona, ich erinnere mich, dass mein Hauslehrer es in einer seiner historischen Lektionen erwähnte. Onkel Silvio sollte der Marchese sein? Was geschah, das es verhinderte? Und nein, warum kamt ihr beide denn nach England?" Nun hat Annabelle wieder die offene Art eines Kindes, dessen Neugier geweckt ist, und das bereit ist, zu fragen und zu fragen, bis es alle Geheimnisse dieser Welt ergründet hat.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Mi Dez 12, 2012 3:53 pm

"Da bin ich jetzt auf die Antwort gespannt!", ertoent eine Stimme hinter ihnen. Es ist Silvio de Luca, der dort in der Dunkelheit steht, die Arme verschraenkt. Er wirkt nicht zornig, sondern eher ebenfalls neugierig, aber Tiziano erstarrt vor Schreck und bringt kein Wort mehr heraus.

"Tiziano, warum erzaehlst du diese alten, traurigen Geschichten, die dich obendrein in einem schlechten Licht darstehen lassen, wo es doch andere spannendere gibt in denen dein Mut und ehrenhaftes Wesen sichtbar wird? Da verbringst du nun deine Tage mit einem Dichter, aber es scheint nicht so zu sein, als ob du davon profitieren wuerdest."
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Mi Dez 12, 2012 4:31 pm

Annabelle fährt erschrocken herum. 'Verfluchter Mist, wo kommt er jetzt her?'
Aber sie glättet sofort ihr Antlitz,dann erscheint ein liebenswürdiges Lächeln. "Onkel Silvio, wie reizend von Ihnen, mich mit Ihrem Besuch zu überraschen", sagt sie freundlich. 'Seit wann steht er schon da? Und wieviel hat er mitbekommen?' Doch dann pisakt sie ein kleines zorniges Teufelchen: 'Er hat alles verdorben! Und wenn er jetzt Tiziano bestraft? Das werde ich ihm nie verzeihen.' Sie bemüht sich, nach wie vor die Contenance zu bewahren und die ganze Angelegenheit herunterzuspielen. "Er war gerade dabei, mir die Zeit damit zu vertreiben, indem er Fragen aufwarf, deren Antwort ich schon seit langem ersehne." 'Ohne daran gedacht zu haben. Hätte ich aber schon längst sollen.'
Ihre ganze Aufmerksamkeit gehört nun ihrem Sire, der "unwichtige Ghoul" ist für sie nun unsichtbar, wie das mit Personal nun mal so ist. Zumindest möchte sie diesen Anschein erwecken.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Mi Dez 12, 2012 7:22 pm

Wobei das bei Tiziano natürlich anders ist, denn anders als andere Lasombra-Ghoule ist er ja auch Familie und damit für ihren italienischen Sire mehr als nur ein Ghoul.
So kommt er näher und es wird bald klar, dass er auch Tiziano in diese Unterhaltung einbinden möchte. "Warum hast du denn nicht danach gefragt?", meint der Lasombra. Sein Blick wandert zwischen Annabelle und Tizianio hin und her. Die beiden sind wie Geschwister, denkt er bei sich und weiss nicht ob er das gut heissen soll.

"Da Tiziano anscheinend die Sprache verloren hat, werde ich versuchen die Fragen zu beantworten", da ist leichter Spott und Sarkasmus in seiner Stimme, "es ist ja heutzutage anscheinend so, dass ein Ghoul einem Childe die Welt erklärt, aber nun muss ich wohl einspringen." Tiziano würde bei diesen Worten am Liebsten im Boden versinken und da er auch dem Blick seines Onkels ausweicht, sieht er nicht, dass dessen Augen eher amüsiert als zornig sind.
"Was möchtest Du denn wissen?", fragt er dann Annabelle.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Mi Dez 12, 2012 10:06 pm

Annabelle ist natürlich bewusst, dass für ihren Onkel sein Neffe weit mehr ist als "nur ein Ghoul". Durch ihr Verhalten hat sie lediglich versucht, die Aufmerksamkeit ihres Sires auf sich und damit von Tiziano weg zu lenken. Nun muss sie erkennen, dass ihr Maneuver gescheitert ist. Fieberhaft überlegt sie, was sie nun sagen soll. Ein Gedanke jagt den anderen. Am liebsten würde sie die Hand des jungen Mannes an ihrer Seite nehmen, aber das wäre jetzt so ziemlich das unpassendste.
Schliesslich ringt sie sich einen Anfang ab: "Nun ja, ich wollte Sie eigentlich nicht mit meinen unbedeutenden Fragen behelligen", 'vor allem, weil ich dann ohnedies nicht jene zu stellen wage, die mich am meisten interessieren', "aber warum sind Sie denn nun eigentlich nach England gekommen?" Das Mädchen reckt ihr keckes Näschen in die Luft. Sie ist zwar lange nicht so unbekümmert, wie sie damit andeutet, hofft aber auf diese Weise ihr Gesicht wahren zu können.
'Bitte schick ihn bloss nicht weg', fleht sie innerlich. Den verstohlenen Seitenblick zu Tiziano verkneift sie sich eisern.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Dez 13, 2012 8:11 am

Plötzlich setzt Annabelles aufgeregt dahinrasender Herzschlag aus. Ruhe senkt sich über sie, alles Kindliche fällt von ihr ab.
'Das ist ja lächerlich! Was haben wir denn verbrochen? Wir sind alle erwachsen und dennoch stehen wir da wir Schulkinder, die bei einem Streich, oder Liebende die bei Unbotmässigkeiten ertappt worden sind. Ausser, dass wir in einem sehr privaten Moment den Anstand ein wenig vergessen haben, haben wir uns nichts zuschulden kommen lassen. [Er weiss jetzt, dass du schwach bist.] Daran lässt sich jetzt auch nichts mehr ändern. Und es wird nicht besser, wenn ich weiterhin Schwäche zeige. Und ausserdem, uns dabei aus den Schatten heraus zu belauschen, war auch nicht gerade eine Meisterleistung der Höflichkeit.'

Geradewegs blickt die Vampirin ihrem Sire in die Augen. "Mylord, was mich im Moment aber noch viel mehr interessieren würde, ist die Art unserer Verfehlung hier. Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Tiziano schien mir bedrückt, und so ermunterte ich ihn, sich auszusprechen. Bei wem könnte er dies besser, als bei einem ihm nahestehenden Mitglied seiner Familie? Es ist wohl wahr, dass ich die Regeln der Etikette etwas weit ausgelegt habe, doch hielt ich es für angebracht, um das menschlichen Bedürfnis nach Nähe und Trost zu stillen. Da wir uns in einer höchst privaten Situation befanden, schien mir das nicht problematisch. Nun kann ich mich aber des Eindrucks nicht erwehren, es sei mir etwas entgangen", sagt sie würdevoll. Dann wendet sie bewusst und gemessen ihren Blick Tiziano zu und lächelt ihn beruhigend an, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder zu dem Vampir zurückkehrt.

Annabelles Hände sind so kalt wie der Marmor in einer Kirche.

/ooc: Wissen Silvio und Tiziano eigentlich von Sophia bzw. Annabelles Kontakt zu ihr?
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Do Dez 13, 2012 12:19 pm

Der Lasombra muss leicht laecheln, "Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich euer Treffen fuer eine Verfehlung halte. Es ist hoechst interessant, dass ihr beide so reagiert, was bedeutet, dass ich entweder diesen Eindruck erweckt habe," sein Grinsen wird breiter, denn er wusste, dass er durch seine Art manchmal genau dies hervorrief, "oder dass es euer Gewissen ist, dass sich regt." Er zieht eine Augenbraue hoch, "Bei letzterem wuerde mich dann schon interessieren was genau vorgefallen ist. Ich hoffe ja nicht, dass du von ihm genascht hast?.... Nunja ich nehme nun allerdings an, dass es wirklich so ist, dass er sich aussprechen wollte, aber was sollte daran verwerflich sein". Es war aeussert ungewoehnlich und auch seltsam, dass Tiziano dies tat, aber er schien wirklich Annabelle wie einer Art kleine Schwester zu sehen, was allerdings wiederum ueberhaupt nicht ungewoehnlich war, wenn man es genau betrachtete.

/ooc: nein Silvio weiss nichts davon. Du hast ja Sophia gefragt, ob du es ihm sagen sollst, aber sie hat verneint. Tiziano weiss ich nicht- ist deine Entscheidung, ob Du es ihm gesagt hast.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Dez 13, 2012 1:02 pm

Annabelle zieht kurz eine Augenbraue hoch. 'Was glauen Sie eigentlich von mir?' Sie klingt leicht irritiert, möglicherweise sogar gekränkt, als sie sagt: "Sie wissen, dass ich das nur im allerhöchsten Notfall, wenn überhaupt, tun würde." Sie holt einmal bewusst Luft, dann ändert sich ihr Tonfall, kehrt zur normalen Leichtigkeit einer Konversation zurück: "Vermutlich waren wir nur erschrocken, als Sie so unvermutet in unser sehr privates Gespräch stolperten." Bei einer jungen (oder auch älteren) Dame hätte dieses schelmische Aufblitzen in ihren Augen flirthaften Charakter, so wirkt es eher unbekümmert. Aber wer weiss, wie gut der Vampir sein Childe lesen kann? Das passende Lächeln dazu begleitet die nächsten Worte: "Was mich auf den Gedanken bringt, welch schreckliche Gastgeberin ich doch bin. Meine Herren, lassen Sie uns doch dieser düsteren Atmosphäre hier unter den Bäumen entfliehen und unsere Unterhaltung in der Gemütlichkeit meines Salons fortsetzen. Ich bin zuversichtlich, es findet sich dort auch das eine oder andere Tröpfchen, um unsere Kehlen zu befeuchten." [schnurr] 'Du weisst, dass wir nicht zu Hause essen.' [frustriertes Fauchen]
Damit setzt sich Annabelle in Bewegung Richtung Haus. Sie strahlt die selbstverständlichen Zuversicht einer Lady aus, gleich einen Arm angeboten zu bekommen. /ooc: mit einem der Männer dran. Wink

/ooc: dann weiss Tiziano auch nix davon.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Do Dez 13, 2012 6:59 pm

/ooc: schnurr lol!

Silvio de Luca ignoriert gekonnt ihren Konter zu seiner Ansage, dass sie vielleicht an Tiziano genascht hat. Er hat schon das Gefuehl, dass sein Childe gerne ab und zu einfach von einem Menschen trinkt, auch wenn oder gerade weil der schon durch einen anderen Vampir bereits tabu ist. Der Reiz der verbotenen Frucht sozusagen.

"Das ist eine gute Idee", meint der Sire und bietet auch gleich seinen Arm an. Tiziano geht hintendrein, leicht verwirrt, was da jetzt gerade ablaeuft.

"Ich denke es ist wahrlich an der Zeit, etwas ueber unsere Familie zu erzaehlen, auch wenn nicht alles erfreulich ist", setzt Silvio die Konversation im Plauderton fort.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Dez 13, 2012 7:28 pm

Das kleine Mädchen hakt sich bei dem grossgewachsenen Mann unter, legt ihm dann in einer vertraulichen Geste auch leicht die zweite Hand auf seinen Unterarm. "Wenn in einer Familie nur Erfreuliches vorkommt, dann handelt es sich höchstens um einen Roman - und der hätte keine Leser, da er allen zu langweilig wäre. Also harre ich schon gespannt der Enthüllungen, die Sie für mich bereit halten. Noch dazu, da ich mich in der beinahe phantastisch anmutenden Lage befinde, eine historische Lektion aus der Sicht Beteiligter zu erhalten." Es klingt leicht dahingesagt, aber der Blick, den sie über die Schulter Tiziano zuwirft, ist nachdenklich und weich.
'Hoffentlich bohrt das dann nicht in irgendwelchen alten Wunden bei dir, Liebster. Aber ich denke, zumindest haben wir das totale Chaos vorhin gerade noch vermeiden können. Da haben wir uns beinahe ganz schön in die Nesseln gesetzt.'
Als sie schon beinahe an der Tür angekommen sind, fällt Annabelle gerade eine neue Unannehmlichkeit ein, die sie nun möglicherweise erwartet. 'Hoffentlich ist noch etwas von dem Blut für Onkel Silvio auf dem Eis. Sonst wird es kompliziert.' Ein kleiner Seufzer entringt sich ihrer Brust.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Dez 13, 2012 7:35 pm

Annabelle Derrington schrieb: 'Hoffentlich ist noch etwas von dem Blut für Onkel Silvio auf dem Eis. Sonst wird es kompliziert.' Ein kleiner Seufzer entringt sich ihrer Brust.

/ooc: Bentley sollte sich wohl mal mit Annabelle darüber unterhalten, wie man gutes Blut fachgerecht lagert! Razz
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Dez 13, 2012 8:21 pm

/ooc: Möglichst kalt - daher im Eisschrank (was auch nur geht, wenn gerade Eis geliefert wurde) - und dann hoffen, dass es nicht total verklumpt ist und noch nach irgendwas schmeckt. drunken Ein Glücksspiel, das meist daneben geht, würde ich sagen. Aber wir können ja Deinen Sire fragen, der scheint da irgendwas zu wissen. Zumindest hat er Bentley ja vorzüglich bewirtet.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Fr Dez 14, 2012 6:53 pm

/ooc: Hehe, ja die Elders kriegen wenn sie alt genug sind einen Kühlschrank geschenkt. Nein, geht einfach davon aus, dass eure Sires euch von Blutkonservierung etwas erzählen, weil irgendwie trinken die in den Geschichten in den Regelbüchern immer Blut aus Flaschen, dass kein Vitae bringt, aber gut schmeckt- sowie die kleinen Reiscrackersandwiches bei Cocktailempfängen Smile

"Was ist denn los?", fragt Silvio, der den Seufzer seines Childes gehört hat, "Dich scheint ja auch einiges zu bedrücken." Er wirkt besorgt, aber auch leicht nachdenklich. Mehr noch als die Vorstellung beim Prinzen würde diese Erzählung Annabelle zu einem erwachsenen Vampir machen. Er hatte sie beschirmt als der Kampf gegen die Eindringlinge losging uns sie hatte hier draussen Gott sei Dank nichts mitbekommen, aber nun würde sie von seinen Kämpfen erfahren und dann wohl irgendwann die Seite auf der sich stehen wollte wählen.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Dez 14, 2012 7:08 pm

'Ihm entgeht aber auch nicht die kleinste Kleinigkeit. Es ist so mühsam, ständig jede Regung unter Kontrolle haben zu müssen.' Es folgt noch ein Seufzer, aber diesmal nur innerlich.
Annabelle sieht übertrieben zerknirscht drein, als sie betont oberflächlich antwortet: "Wissen Sie, werter Onkel, ich frage mich, ob Sie mich jemals wieder besuchen kommen, wenn Sie gleich das Chaos bemerken, das in meinem Haushalt herrscht. Unser grossartiger Photograph hier und ich haben vorhin nämlich ein Experiment veranstaltet, das das ganze Haus auf den Kopf stellte. Ich hoffe nur, meine dienstbaren Geister haben inzwischen wieder ein wenig für Ordnung gesorgt." Sie kann sich ein leichtes Kichern nicht verkneifen.
Und da kommen sie auch schon an der Haustür an, die sogleich vom Butler geöffnet wird. "Alfred, sehen Sie nur, Mr. de Luca und ich haben von unserem Spaziergang noch einen Gast mitgebracht. Steht der Salon schon wieder zur Verfügung?"
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Fr Dez 14, 2012 7:29 pm

"Ein Experiment!", sagt der Lasombra und zieht eine Augenbraue hoch, "Hört sich ja sehr interessant an, davon wüsste ich gern genaueres"

Alfred verneigt sich leicht als er sagt, "Oh sehr erfreut sie zu sehen, Sir." Dann wendet er sich an Annabelle, "Der Salon ist wieder zu ihrer Verfügung. Was darf ich den Herrschaften bringen?". Er nimmt dann noch den Mantel von Annabelles Sire in Empfang. Für einen Aussenstehenden wäre es höchst ungewöhnlich gewesen zu sehen, wie sich der Butler dann an das Mädchen gewandt hatte, aber sie war eben hier die Hausherrin und in Wahrheit auch kein kleines Mädchen mehr.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Dez 14, 2012 7:43 pm

"Wunderbar. Was nehmen die Herren? Port?", an Tiziano gewandt. "Und für Sie, Onkel, das übliche, nehme ich an?"
Sie wartet die Antworten ab, um weiter zu sprechen, als sie den Salon betreten: "Wir wollten eine Möglichkeit ersinnen, Photographien zu erstellen ohne diesen grässlichen Blitz zu verwenden. Auf diese Weise könnten auch ohne deren Wissen Leute photographiert werden, auf dass sie sich natürlicher darstellen. Was könnten das nicht für herrliche Aufnahmen werden!" Annabelles Augen blitzen vor Begeisterung ob ihres genialen Einfalls. "Wir mussten den Salon dafür ganz hell beleuchten, viel heller als gewöhnlich. Ach Onkel, Sie hätten sehen sollen, wie die Farben gestrahlt haben, fast wie im Antlitz der Sonne." Ihre Stimme wird immer leiser, als sie diesen letzten Satz sagt. Ein wenig Staunen und Ehrfurcht ob dieses Wunders schwingt in ihrer Stimme mit.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Fr Dez 14, 2012 9:25 pm

Silvio runzelt die Stirn. "Die Photographie, hmmm....nunja ist für uns genauso nützlich wie ein Spiegel. Schade eigentlich. Und das mit den Farben hätte ich selber gerne gesehen. Nunja vielleicht können wir dieses Experiment bei Zeiten einmal wiederholen."
Tiziano schaut für einen Moment sehr erschrocken, bevor er seine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle hat. Es ist nicht klar, ob der Lasombra das gesehen hat, aber bei ihm weiss man ja nie.

"Nungut, aber jetzt sollten wir nicht noch mehr Zeit vergeuden. Setzten wir uns"
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Dez 14, 2012 9:42 pm

Annabelle nimmt den leichten Tadel zur Kenntnis. Da der Vampir je bereits angedeutet hat, dass er nun wichtige Dinge zu erörtern gedenkt, nimmt sie auf einem zierlichen Sofa Platz. Anders als ein Mann es tun würde, beansprucht sie nur die vordere Kante. Dadurch sitzt sie automatisch in einer sehr aufrechten Haltung. Die Hände im Schoss gefaltet blickt sie ihren Sire aufmerksam an. Sie ist bereit für die Lektion.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Fr Dez 14, 2012 10:04 pm

Eine seltsame Spannung fängt sich an aufzubauen, sie geht von den beiden Männern aus und kurz wechseln Silvio und Tiziano einige Blicke. Sie sehen in diesem Moment aus wie Kampfgefährten, wie Soldaten, die gemeinsam im Krieg waren und weniger wie Vampir und Ghoul.

"Wie sind nach England gekommen, weil die Spur des Setiten, der mein erstes Childe getötet hat, uns hierher geführt hat. Doch dann verloren wir die Spur.", fängt Silvio an und er blickt in sein Glas; zum allerersten Mal erlebt Annabelle, dass er sprachlos ist und um seine Fassung ringt.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Dez 14, 2012 10:16 pm

Erstaunen macht sich in Annabelle breit. Sie fühlt sich irgendwie als Aussenstehende, die in den persönlichen Raum einer verschworenen Gemeinschaft geraten ist. Langsam wandert eine Augenbraue nach oben. 'Das ist jetzt aber nicht die Art Lektion, die ich erwartet habe.' Wäre sie ein Mensch, würde sie nun die Luft anhalten. Kein Muskel rührt sich jetzt, während sie gespannt wartet, wie sich das Gespräch weiter entwickelt.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Sa Dez 15, 2012 11:36 am

/ooc: ok, das ist ja jetzt eine längere Geschichte. Ich zerlege sie allerdings in kleine Beiträge, damit du eventuell noch Zwischenfragen stellen, oder irgendwie anders reagieren kannst. Ok?

Er sieht hoch, wieder der selbstbeherrschte Mann, den alle kennen. "Er kam in meine Stadt, die ich Jahrhundete vor allem Übel bewahrt hatte. Sie sind wie Schlangen, die im Verborgenen warten, die Schwächen der Einzelnen abwägen und dann sobald sich eine Möglichkeit bietet zu attackieren. Sie bieten ihren Opfer, das was diese wohl am meisten wünschen und der Handel endet schlussendlich in Verrat." Der Blick des Vampirs ist in die Ferne gerichtet, so als würde seine Augen in die Zeit zurücksehen können. Tiziano hingegen fühlt sich unwohl. Ghoule können durch das Blut die vampirische Disziplinen lernen und er sieht aus, als er hätte er sich just diesen Moment ausgesucht, um das Versinken in der Erde zu üben, was ihm aber nicht gelingt. [Verrat? und da lebt er noch? Das Biest vergewissert sich mit einem Blick, ob Tiziano wirklich fest ist und nicht vielleicht doch einer der Geister. Es muss eine andere Erklärung für das seltsame Verhalten des Menschen geben.]
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Sa Dez 15, 2012 12:18 pm

/ooc: Klar, aber zieh es nicht zu lange, weil ich nämlich sonst womöglich noch vor Neugier platze. Wink Andererseits: ich will aber auch diese schönen Nuancen haben .... Du wirst das schon machen.


Annabelle ist fasziniert und gleichzeitig auch sehr beunruhigt. Sie spürt in aller Deutlichkeit die immense Bedeutung der Geschichte, die gerade vor ihr ausgebreitet wird, das unglaubliche Alter der beiden Männer im Raum. Und dann ist da noch Tizianos Gebahren... 'Verrat? Du? ..... Das kann ich einfach nicht glauben. Wer dann? Sein Childe??? .... Und was war deine Rolle in dem Ganzen?' Ein leichtes Runzeln der Stirn, ein irritierter Blick zu dem Ghoul. Aber das Mädchen schweigt und hört weiter zu.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Storyteller am Sa Dez 15, 2012 6:12 pm

"Aber wer kann es einem Mann schon übel nehmen, wenn er wissen will woher er stammt. Eine Information die Tizianos Mutter und ich ihm vorenthalten hatten, um ihn zu schützen. Einige Mitglieder meines Primogens hielten mich für schwach, als ich ihn am Leben lies und vielleicht war ich das auch, aber es erschien mir das grössere Unrecht ihn zu töten. Ich denke, ich wollte Tiziano einfach die Gnade gewähren die ich seinem Vater versagt hatte."

Tiziano sitzt jetzt ganz still da, vielleicht würde er ja heute mehr über seinen Vater erfahren, dem Mann, dem er sein Leben verdankte, dem selben Mann aber, der das Leben seiner Mutter zerstört hatte.

"Tiziano, ich denke, aber nun solltest du darüber erzählen, wie der Setit dich vom rechten Weg abbrachte."

Der Angesprochene schluckt kurz und fängt dann an zu erzählen, "Er kam in die Stadt und stellte sich bei meinem Herrn als Ventrue vor. Mehrmals liess er bei geeigneter Gelegenheit fallen, dass er meinen Vater gekannt hätte. Ich wusste nichts von meinem Vater, nichts davon was er meiner Mutter angetan hatte. Ich dachte immer, es sei ein adeliger Herr, der aus was für Gründen auch immer mich nicht legitimieren konnte...", seine Stimmer wird ganz leise, "ich hatte sogar einige Zeit gehofft, dass mein Herr mein Vater ist". Er wird rot und blickt auf den Boden; "Auch dieses fragte ich den Setiten und er zerstörte jede Hoffnung darauf. Er erzählte mir einzelne Episoden aus dem Leben meines Vaters, aber deckte nie seine Identität auf. Natürlich waren das alles Dinge, die ihn in einem guten Licht darstehen liessen und ich fing an den Mann dieser Geschichten als meinen Vater zu lieben. Irgendwann dann erfuhr ich von dem Seititen, dass mein Herr verantwortlich war für den Tod meines Vaters." Tizianos Erzählung stockt, er kann nicht mehr weiter reden.

Silvio springt ein, "und so hatte der Setit jemanden, der Rache an mir nehmen wollte. Ausserdem versprach er Tiziano ihm endlich den Namen seines Vaters zu nennen, wenn er einen Weg fände, mich in seine Gewalt zu bringen. Es war nicht sonderlich schwer, warum sollte ich Tiziano misstrauen, als wir gemeinsam in die Vorstädte gingen....Als ich schliesslich gefesselt im Unterschlupf der Schlange war, erzählte ihm der Setit genüsslich, dass es mein Bruder war, der seine Mutter geschändet hatte....hmm, aber ich glaube ich muss hier nun doch noch etwas ausholen, um die Hintergründe hierfür klarer zu machen."

Tiziano hält es nun nicht mehr aus, "Ich war so dumm, ich hätte mir denken müssen, dass mein Herr niemals jemanden aus nichtigen Gründen dem Tod überlassen hätte. Ich hätte wissen müssen, dass der Mann, mein Vater, der dafür verantwortlich war, dass meine Mutter ihr Leben in einem Kloster fristete, kein guter Mensch sein konnte. Ich war ein williges Opfer des Setiten und als ich sah was ich angerichtet hatte, dass ich meinen eigenen Onkel, der viel mehr ein Vater für mich war dem sicheren Tod ausgeliefert hatte, da lief ich los und holte Hilfe. Sie kamen und in der Schlacht wurde sie getötet.."

Der Lasombra hatte still zugehört, die Finger um das Glas geklammert, ansonsten aber still. Er musste weiter ausholen, klarmachen wie Dinge auch Jahrhunderte später noch Frucht bringen konnten. Es war eine wichtige Lektion.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

Beitrag  Annabelle Derrington am Sa Dez 15, 2012 6:41 pm

Unglauben durchflutet Annabelle. Unwillkürlich blickt sie mit grossen Augen und leicht geöffnetem Mund zu dem Mann, den sie wie einen Bruder liebt. Im Moment erscheint er ihr wie ein Fremder. 'DU?' Dieses Wort hängt unausgesprochen zwischen ihnen. Ganz tief in ihrer Seele beginnt sich ein wenig Angst zu rühren, die als Verunsicherung nach oben steigt. Wenn sie ihm nicht mehr vertrauen kann .... Ein eigenartiger Schmerz beginnt an ihr zu ziehen. 'Ich dachte, ich kenne dich. Wie .... warum ..... ich habe dir vertraut, aber ..... kann ich ....bist das überhaupt du, denn ich kenne? ...' 'Man kann den Menschen nicht trauen. Verräterisches Pack. Nur das Blut ist die wahre Familie. Nur sie verstehen dich, und du sie.' Sie kann keinen klaren Gedanken fassen, automatisch versucht sie aber, ihre Gefühle nicht zu zeigen. Ob dieser Versuch in diesem Fall von Erfolg gekrönt ist, ist mehr als fraglich. Annabelle angelt nach einem Strohhalm, der ihr mehr Stabilität geben könnte. So konzentriert sie sich auf einen anderen Aspekt der Geschichte. "Sie?", fragt sie mit leicht heiserer Stimme.
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Re: [Annabelle]Der Geisterbann

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