Vom Werden eines Ghouls....

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Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Di Nov 27, 2012 10:11 am

"Ich kann dich nicht verlassen...ich liebe dich doch!"
Eben noch saß Bentley aufrecht, ja steif auf der alten Kiste im Keller. Gefaßt, ja kühl hatte er Preston die Situation erklärt, ohne auf dessen Angst oder Verstörtheit in irgendeiner Form zu reagieren. Und er hatte ihn vor die Wahl gestellt, ihn zu verlassen, oder bei ihm zu bleiben, und das zu akzeptieren, was nun mal passiert war.
Jetzt, bei Prestons Antwort, weicht jede Spannung von ihm. Sein Gesicht wird weich und ja, er beginnt tatsächlich zu weinen, springt beinahe auf und umarmt den jungen Poeten. Er wirkt wie ein Mann, von dem gerade eine untragbare Last genommen wurde, und er klammert sich förmlich an Preston, wobei er zwischen erleichtertem Schluchzen nur immer wieder "Danke...danke...ich liebe dich doch auch so sehr..." flüstert.

ACHTUNG!!! SCHMAAAAALZ-Alarm! Höhö....Twisted Evil
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Lord Bentley Cunningham

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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Di Nov 27, 2012 8:44 pm

Preston erwidert die Umarmung, oder ist es nicht viel mehr ein Haltgeben in der Situation in der sich Bentley gerade befindet. Der junge Lord ahnt nichts von der Zeit im Keller, natürlich da war Angst gewesen und die Trauer, hatte doch der Earl Preston erzählt, dass er Bentley ermordet hatte, aber ausserdem war Preston wieder einmal lange Zeit mit seinen Gedanken alleine gewesen, keine hübsche Ablenkung konnte ihn davor bewahren. Da er dachte, dass der Earl auch ihn in näherer Zukunft umbringen würde, war es nur natürlich gewesen, dass er sein Leben Revue passieren hatte lassen, oder vielmehr war es um einen Punkt in seinem Leben gegangen. Wie würde das letzte Gericht seine Neigungen beurteilen, war es wirklich so, dass er im besten Falle auf eine jahrtausendlange Zeit im Fegefeuer hoffen konnte. Paulus war da sehr deutlich gewesen und Prestons Erziehung ebenfalls, was dazu geführt hatte, dass er jahrelang diese Neigungen unterdrückt hatte und damit auch einen Teil von sich selbst. Aber, so hatte er später gedacht, war das nicht der selbe Paulus gewesen, der geschrieben hatte, dass unter den drei grössten göttlichen Geschenke die Liebe das Wichtigste wäre. Wie konnten ihn also seine Liebe zu Bentley in die Irre führen. Und nun in den letzten Momenten, als er erfahren hatte, dass Bentley ein Vampir war, jemand der untot war und das Licht der Sonne fürchten musste, musste er sich wieder fragen, ob das recht war- war nicht ein Vampir so eine Art Dämon. Er hatte einige Schauergeschichten gehört, indem sich Tote aus ihren Gräbern herhoben hatten und ihre Angehörigen terrorisiert hatten, aber in diesen Geschichten schienen die Untoten nichts mehr von ihrem früheren Wesen behalten zu haben. Aber da stand Bentley vor ihm, kaum verändert und er hatte nicht aufhören können diesen Mann zu lieben.

Und nun hielt er einen weinenden Vampir in seinen Armen- Dämonen hatten keine Tränen, das war ihm bewusst und in diesem Moment beschloss Bentley nicht mehr über die Liebe und ihre Wege nachzudenken. Sie war sein Kompass, sie würde ihn nicht in die Irre führen.

"Bentley, beruhige dich doch", sagte er schliesslich, "wir haben nur noch die Nächte zusammen, wir sollten sie nicht mit Weinen vergeuden."

/ooc: Jeder braucht ab und an eine Dosis Kitsch und Schmalz, sag ich alien

Äh und ich will ja Bentley nicht schocken, oder so, aber er versaut gerade seinen als auch Prestons Anzug mit seinen blutigen Tränen affraid
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Mi Nov 28, 2012 7:54 am

Schlussendlich wird das Schluchzen weniger und zu guter letzt schafft es Bentley, sich von Preston zu lösen - nur, um ihm den nächsten Schock zu verpassen, indem er ihn aus blutig-nassen Augen ansieht. SeineTtränen haben dunkelrote Spuren auf seinem Gesicht und auf beider Kleidung hinterlassen....
Der junge Lord sieht Prestons ruinierten Rock und seufzt: "Auch das noch...daran habe ich gar nicht gedacht!" Schnell zieht er sein Taschentuch und wischt an dem teuren Kleidungsstück herum. Irgendwie scheint er nun doch den Augenkontakt mit Preston vermeiden zu wollen. Dann wischt er sich hektisch übers Gesicht. Dabei murmelt er immer wieder verlegen "Tut mir leid...das...das ist nun leider so..."
Seine Wischerei hat nur mäßigen Erfolg und so gibt er sie schließlich ganz auf, seufzt und wendet sich schließlich ganz Preston zu. In seinen Augen spiegelt sich Trauer, Verunsicherung, aber auch tiefe Dankbarkeit wider...
"Ich wünschte, das alles wäre nie passiert, wirklich...ich habe den Earl wahrlich nicht darum gebeten, aber..." Er holt tief Luft (obwohl er das eigentlich gar nicht mehr tun müsste). "Aber nun müssen wir das beste daraus machen. Ich...ich werde versuchen, die Vorteile zu sehen und...ich bin sehr, sehr froh, dass du bei mir bist, Preston." So ernst hat ihn der junge Poet schon sehr lange, oder vielleicht noch nie, erlebt. "Ich muss das selbst erst alles begreifen, und noch so viel lernen, wenn ich mit meinem neuen Le...Dasein zurecht kommen will, aber ich werde alle deine Fragen so gut wie möglich beantworten, hörst du? Ich bin immer noch ich, daran wird sich nichts ändern, das verspreche ich dir!"

Plötzlich scheint ihm etwas ein zu fallen.
"Was machst du eigentlich hier unten im Keller, sweetheart?"
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Mi Nov 28, 2012 8:32 pm

Preston erstarrt als er die blutigen Tränen sieht und so tut er nichts, dann wandelt sich bei den Worten Bentleys der Schock in Besorgnis. Und so sagt er einfach, "Du blutest, wenn du weinst!" und es schwingt Mitleid in seiner Stimme mit.

Dieses Mitleid und auch die Besorgnis ist für Bentley nichts Neues und wahrscheinlich auch einer der vielen Dinge, die er an Preston liebt, aber nun gibt es da noch jemand anderes- das Biest und das kann das Mitleid schon gar nicht ertragen und hungrig ist es nun auch, "Arrggh, der hat überhaupt keine Ahnung, wer wir jetzt sind, dummer einfacher Mensch eben. Glaubt er wir hätten etwas verloren, das ich nicht lache. Was wir alles gewonnen haben- Macht. Was ist er- Futter und maximal etwas Ablenkung in der Ewigkeit, aber vorallem Nahrung. Sein Blut muss gut schmecken. Ich kann es riechen, sogar über unsere eigenes Blut."

In der Zwischenzeit hat Preston damit angefangen, zu erklären wie er in den Keller gekommen ist. "....wir waren dann mit der ersten Besprechung fertig und es war schon sehr spät. Es war ganz still im Haus und Tiziano meinte, dass Du sicherlich schon nach Hause gefahren wärst und der Earl sich schon zur Ruhe begeben hatte. Ich bin dann zu Fuß nach Hause gegangen, das war auch ganz gut um meine Gedanken zu ordnen. Denn nach den vielen Fotos und kleinen Gedichten, die ich dazu schrieb schwirrte mir der Kopf. Deshalb bin ich auch gleich ins Bett, ausserdem wollte ich dich nicht stören. Gut, am nächsten Morgen weckte mich Mr. Dobbs und fragte, wo Du seist. Du kannst Dir vorstellen, was ich für einen Schreck bekommen habe. Natürlich bin ich dann gleich wieder zum Earl. Der Butler war sehr unhöflich und wollte mir nicht sagen, wann Du weggefahren bist und der Earl war nicht erreichbar. Ich bin dann den ganzen Tag, von Hospital zu Hospital gegangen, dachte ich doch, dass Du vielleicht verunfallt bist und man dich nicht erkannt hatte. Kein Erfolg und ich wollte schon zur Polizei gehen, dachte mir aber, dass ich da zuerst die Information vom Butler holen würde, der würde ja nicht wollen, dass die Polizei vorbeikommt um diese Dinge zu erfragen, besser also, wenn ich die gleich angeben könnte. Als ich das so dem Butler erzählt habe, hat der mich gepackt, der ist viel viel stärker als er aussieht, und hat mich zum Earl geschleift. Der hat mir dann einfach ins Gesicht gesagt, dass er dich umgebracht hätte. Naja, da hab ich dann jegliche Beherrschung verloren und er hat mich in den Keller werfen lassen und da sitze ich nun. Zum Essen haben die mir auch zu wenig gebracht, wobei ich hatte ja sowieso keinen Appetit." Das erzählt er in einem einzigen Redeschwall. Das einzige Gegengewicht zur der bösen Stimme im Inneren.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Nov 29, 2012 7:41 am

NEIN!!! Hör auf damit! Es ist Preston...Preston!! Lieber verhungere ich, hörst du! Hör auf damit! Schluss jetzt! ´

Bentley versucht zuerst möglichst unauffällig, das Biest gedanklich im Zaun zu halten, doch während Prestons Erklärung wird sein Hunger immer schlimmer. Schließlich muss er die Augen schließen, um Prestons frische, junge Haut, seine Adern an Hals und Händen nicht mehr sehen zu müssen. Er presst auch die Hände gegen die Schläfen und versucht so, sich von den Einflüsterungen des Biestes in ihm ab zu schirmen.

Dann fällt ihm auf, dass sein Geliebter offenbar aufgehört hat zu reden und er sieht ihn wieder an. Leise, ganz leise meint er "Liebster, ich denke, es ist besser, wenn du jetzt gehst. Bitte. Komm morgen wieder, ja? Bitte.... Er schluck heftig und versucht, möglichst harmlos zu wirken und den Duft Prestons zu ignorieren...und das Wort "Appetit", das er gerad noch wahrgenommen hat.
"Lass dir von Henry etwas zum Anziehen geben, ja? Oder....oder warte oben im Salon auf mich...ich rede mit dem Earl...ich...ich muss ihn etwas fragen...dringend...nein. Geh lieber. Geh nach Hause und ruh dich aus, ja? Tust du das für mich?"

Er sieht Preston leicht gequält an und merkt vermutlich gar nicht, dass seine Eckzähne beim Reden etwas länger geworden sind.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Do Nov 29, 2012 2:08 pm

Preston hat zunächst den Eindruck als quälten Bentley Kopfschmerzen und schon war er im Begriff gewesen einen Schritt auf ihn zuzumachen, doch dann hat er zu sprechen angefangen.

Trotz all der Versuche des Lords harmlos zu wirken, kann Preston das Raubtier wahrnehmen, der Gesichtsausdruck, die verlängerten Zähne. Da rührt sich in seinem Kleinhirn der Teil, der schon zu der Zeit als alle Säugetiere noch Nager waren und sich vor den Raptoren in acht nehmen mussten- Flucht!, befiehlt es und Preston macht einen unwillkürlichen Schritt nach hinten.

Er nickt nur und versucht dann ohne zu Rennen die Teppe hinaufzugehen. Er zwingt sich nicht nach unten zu sehen, denn so will er Bentley nicht mehr sehen.

Zitternd wie Espenlaub will er sich dann vom Butler des Earls den Mantel geben lassen, aber dieser lässt ihn natürlich nicht blutverschmiert auf die Strasse. Er schiebt ihn ins Badezimmer und gibt ihm einen einfachen Anzug zum umziehen und versichert ihm, dass er den gereinigten Anzug dann nach Hause schicken würde. Aber all dies nimmt Preston nur schwach war. Henry, der Butler, hat ein ganz klein wenig Mitleid mit dem jungen Mann und ausserdem will er ihn auf gar keinen Fall in diesem Zustand alleine lassen und beschliesst ihm jemanden mitzuschicken, auch wenn er auf niemanden des Personals verzichten mag. Aber es ist sein Glückstag, den Tiziano kommt vorbei um neues Magnesiumpulver für den Blitz zu holen und so kann er zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen, Preston einen Aufpasser geben und Tiziano wieder schnell aus dem Haus haben.

Tiziano begleitet Preston nun nach Hause, der sich nun, heftige Vorwürfe macht nicht geblieben zu sein und sich wie ein Feigling und Verräter fühlt. Tiziano sagt dann leise, "Es wird einige Zeit dauern bis sie sich daran gewöhnt haben- sie beide meine ich." Gewöhnen, denkt Preston und weiss in diesem Augenblick, dass die Verbundenheit ihrer Beziehung, so wie er sie kannte vorbei ist. Da würde immer eine Kluft zwischen ihnen sein, denn nun waren sie nicht mehr beide Menschen. "Was kann ich tun? Wie kann ich ihm helfen?", fragt er dann und wieder war dieser Stich, ein schöner Helfer und Freund war er, einfach weggelaufen war er und hatte Bentley bei dem furchtbaren Earl zurückgelassen. "Wartet ab, sie sind unterschiedlich.", sagt Tiziano, aber dann fällt ihm wieder dieses blasse Gesicht, des verbannten Dichters ein, den er einmal getroffen hatte und einige Zeit darauf hatte er ein Werk von diesem gelesen, dass er sehr gut fand. "Könnt ihr italienisch?", fragt er und Preston nickt, "dann lest la divina commedia". Preston sieht kurz auf und fast automatisch rezitiert er die ersten Verse: "In unsers Lebenspfades Mitte fand ich mich in einen finstren Wald verschlagen, weil ich die rechte Strasse nicht erkand" Was wollte Tiziano ihm damit sagen, doch dieser erklärt sich fröhlich, "Ihr seit Vergil und helft eurem Freund durch die Unterwelt, wie sie sich auch immer darstellen wird." Preston kann mit dieser sehr gewagten Interpretation nichts anfangen, beschliesst aber dieses Werk Dantes nochmals zu lesen. Was er dann auch sofort tut, als er zu Hause ankommt und Mr. Dobbs erklärte hatte, dass es dem Lord gut ginge, er aber vielleicht noch eine Weil Gast bei dem Earl of Trendmore sein würde.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Nov 29, 2012 3:59 pm

Bentley schafft es nur unter Aufbringung all seiner Willenskraft, Preston nicht zu verfolgen - zu groß ist der Drang, der flüchtende Beute hinterher zu jagen.
Irgendwie schafft er es dann doch, das Biest zurück zu halten, bis die Schritte auf der Treppe verhallt sind und Preston in Sicherheit ist.
Dann steht er auf und eilt nun doch die Stufen nach oben - allerdings nicht hinter seinem Geliebten her, sondern mit dem Zimmer des Earls als Ziel.
Bei jedem Schritt steigert sich seine Wut, lässt er dem Biest etwas mehr Freiheit, und als er schlussendlich vor der Tür seines Sires steht, hat er sämtliche Regeln des guten Benehmens vergessen und stürmt ohne an zu klopfen in das Gemach. Ein leises Knurren steigt in seiner Kehle auf, als er sich mit wütendem Blick nach dem Earl umsieht...
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Do Nov 29, 2012 5:00 pm

In diesem Zimmer selber ist der Earl nicht, er ist im Nebenraum- in seinem Atelier. Die Tür die beide Zimmer verbindet ist offen. Anscheinend hat er an einem Bild gemalt, denn nun kommt er mit erstaunten Gesichtsausdruck herüber, einen Pinsel abwischend. "Was soll dieser Tumult?", will er wissen, eher erstaunt als wütend.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Nov 29, 2012 5:16 pm

Bentley hält seine neue, unschöne Seite nicht zurück: die Zähne ausgefahren und mit wütendem Blick stürmt er auf den Earl zu.
“Wie konnten SIe es wagen?! Preston solche Dinge zu sagen?! Ihn in den Keller zu sperren, ohne Essen, ohne weitere Erklärung?! Wieso?!! Müssen Sie zu allen herzlos und grausam sein, oder machen Sie das aus reinem Vergnügen?!“
Er brüllt inzwischen all seine Wut, seine Verzweiflung und den aufgestauten Frust heraus und in seinen Augen liegt ein höchst bedrohlicher Glanz....
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Do Nov 29, 2012 6:07 pm

Das Erstaunen des Earls wandelt sich in Wut, er ist nicht gewohnt, dass man so mit ihm spricht, schon gar nicht sein Childe. Er faucht zurück, die Zähne ebenfalls entblösst, das Gesicht eine bedrohliche Fratze (Dread Gaze).

"Viele Fragen, eine Antwort: die erste Tradition- die Maskerade. Ich hätte ihn natürlich auch töten können. Wäre dir das lieber gewesen?", brüllt er dann.

Dann macht er einen Schritt zurück und fährt sich über das Gesicht, das nun wieder menschlich wirkt. "Können wir jetzt wieder anfangen uns zivilisiert zu benehmen? Bitte!", sagt er dann und wirkt dabei irgendwie verzweifelt.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Nov 29, 2012 6:21 pm

Die Drohgebärde und die Erwähnung von Prestons Tod scheinen den jungen Lord abrupt aus seiner Raserei zu holen. Mit erschrockenem Gesichtsausdruck weicht er ein paar Schritte zurück, senkt dann den Blick und fährt sich mit einer verlegenen Geste durchs Haar. Dann scheint er sich genug gesammelt zu haben, um seinen Sire wieder ansehen zu können.
“Verzeihen Sie mir. Ich...ich kann es so schwer kontrollieren...ich hatte tatsächlich den Wunsch, von ihm zu trinken! Ich habe Angst davor, ihn eines Tages zu töten, verstehen Sie? Ich möchte ihm alles erklären, aber ich habe doch selbst jeden Tag noch mehr Fragen....und dieser Hunger. Immer dieser Hunger...“ Jetzt ist er es, der wirklich verzweifelt wirkt...
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Do Nov 29, 2012 7:25 pm

"Ich bin ja hier um all diese Fragen zu beantworten, Hilfe zu geben, wie man diesen inneren Drang kontrolieren kann. Mir wird diese Aufgabe aber nicht gerade leicht dadurch gemacht, dass immer wieder einer von ihnen beiden brüllend durch mein Haus läuft", sagt er jetzt wieder mit seinem gewohnten charmanten Lächeln.

"Nun zuerst einmal, warum wäre es so schlimm, wenn sie von ihrem Freund trinken. Das schwierigste dabei ist wohl, den richtigen Zeitpunkt zu finden an dem man mit dem Trinken aufhören muss. Etwas das unbedingt erlernt werden muss. Sie werden wohl kaum wollen, dass ihre Opfer jedesmal sterben, wenn sie von ihnen trinken; das wäre der Maskerade schon etwas abträglich. Nun, aber was ich eigentlich sagen wollte, ihr Freund erscheint mir der geeignete Mensch zu sein, an dem wir ihre Kontrolle einlernen können. Keine Angst, ich werde dabei sein und Sorge dafür tragen, dass sie ihn nicht töten.", er sagt das vollkommen ernsthaft und das Gesagte scheint kein Ausdruck seines Biestes zu sein. "Ich würde auch vorschlagen, dass sie Mr. Whitfield zu ihrem ersten Ghoul machen."
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Nov 29, 2012 8:23 pm

Bentley starrt seinen Sire fassungslos an. Und doch: da ist auch ein gewisses Glänzen in seinen Augen. Offensichtlich scheint in ihm ein Kampf statt zu finden zwischen der Stimme des Liebhabers, der sich bei dem bloßen Vorschlag, Preston zu beißen, nur entsetzen kann, und der Stimme des Biestes, das sich nichts mehr wünscht.
“Wenn er mein....Ghoul werden würde, müsste er mein Blut trinken, richtig? Ich weiß nicht, ob er das fertig bringen würde...ob wir beide das fertig bringen würden...Andererseits würde er dann länger leben, stimmt dass?“
Bentley scheint immer noch zu zweifeln.“Ich weiß nur ehrlich gesagt nicht, wie ich das alles mit ihm besprechen soll. Ich...ich kann ihm doch kaum noch in die Augen schauen. Ich bitte Sie, Sie müssen mir helfen!“
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Do Nov 29, 2012 9:07 pm

"Sie reden zuviel!", meint Mortimer dann einfach, "sie müssen nicht alles erklären, sondern vielmehr tun. Haben sie mit ihm geredet, um mit ihm zu besprechen, ob sie sich ineinander verlieben sollen, haben sie lange vorher besprochen, ob sie intim miteinander werden sollen?" Abwehrend hebt er die Hand, "bitte antworten sie auf gar keinen Fall auch diese letzte Frage; ich muss nicht alles wissen. Er lebt länger, im Grunde genommen solange sie ihm regelmässig Blut geben. Mein Sire hat mir erzählt, dass ein Ghoul seinem Vampir hoffnungslos verfallen ist, aber das glaube ich nicht. Einer der Ghoule meines Sire hat ihn ermordet, was sicher daran lag, dass er ihn masslos misshandelt hat." Der Earl spricht von diesem gewaltsamen Tod seines Sires mit einer gewissen Befriedigung. "Aber wenn sie wollen, erkläre ich die Sachlage ihrem Geliebten, aber was wollen sie wirklich tun, wenn er sich dem Ghoulen verweigert?"
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Fr Nov 30, 2012 7:36 am

Bentley hat sich inzwischen auf einen Sessel gesetzt, die Ellbogen auf die Knie gestützt und hört dem Earl aufmerksam zu. Zuerst schien er noch protestieren zu wollen, doch nun wirkt er nur sehr aufmerksam. Schließlich, bei der Frage des Earls, senkt er den Blick wieder, offenbar, um besser nachdenken zu können. Sehr leise antwortet er schließlich:
"Ich weiß es nicht. Wirklich nicht....ich würde gern sagen: Dann muss er mich verlassen, denn ich würde es nicht ertragen, ihn altern und irgendwann sterben zu sehen. Aber....da ist ja auch die Maskerade. Und er weiß schon so viel...." Wieder fährt er sich nervös durchs Haar und versinkt kurz in Gedanken. Schließlich richtet er sich entschlossen auf und sieht den Earl wieder direkt an. "Es führt kein Weg daran vorbei - er muss mein Ghoul werden. Würden Sie mir dabei helfen? Ich meine...Sie wissen schon...." Er wirft seinem Sire einen hilfesuchenden Blick zu und lächelt etwas schüchtern. Er wirkt wieder sehr, sehr menschlich, als er den Earl so von unten her ansieht. Gleichzeitig ist diesem aber auch bewußt, dass es für sein Childe wohl an der Zeit wäre, Nahrung zu sich zu nehmen....was vermutlich auch seinen Gemütszustand erheblich stabilisieren würede.
Der Earl hat von Anfang an beobachten können, dass aber genau das die größte Schwierigkeit für Bentley darstellt - das Beissen von Menschen. Er scheint immer bis zum letzten Drücker zu warten, bis das Biest wirklich nicht mehr zurückgehalten werden kann, nur um dann von seinem Opfer förmlich weggerissen werden zu müssen. Ein Umstand, der ihm dann erst recht wieder aufs Gemüt schlägt...
Schwierig ist sein Childe, weil er so gar nicht seine Menschlichkeit aufzugeben bereit scheint...
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Fr Nov 30, 2012 9:27 am

/ooc: Hihi, die Probleme hatte Alex auch Smile

Da es der grösste Segen oder auch Fluch der Toreador ist unter den Vampiren die Menschlichsten zu sein, scheint Mortimer dies im Moment gar nicht als sonderlich problematisch einzustufen.
Zufrieden hat er der Schlussfolgerung von Bentley gelauscht und meint dann impulsiv wie immer, "Gut, dann fahren wir am Besten gleich zu ihnen!" Hier allerdings ist es im wichtig, dass Bentley nicht vielleicht später wieder einen Rückzieher macht.

Er will gerade seinen Angestellen befehlen die Kutsche fertig zu machen, als ihm noch etwas einfällt. "So sollten sie aber nicht das Haus verlassen!" und deutet kurz auf das blutverschmierte Gesicht und das ebenso besudelte Gewand des Lords.

Er lässt darauf ein Bad richten und fordert Henry auf, einen passenden Anzug bereitzulegen und sich um den verschmutzten zu kümmern. Der murmelt beim Hinausgehen, "Der zweite!"
Nach einiger Zeit kommt er wieder und kommt diesmal mit einem Anzug zurück, der Bentley gehört. "Einige ihrer Kleidungstücke wurden hierher gesendet." Bentley ist sich ziemlich sicher, dass Mr. Dobbs und Preston seine Lieblingstücke geschickt haben und von denen hat Henry, dass am wenigsten farbenfrohe ausgesucht.

Das Biest in der Zwischenzeit zwar nicht wirklich ruhig, aber es ist wenig fordernd, sondern gibt sich vollständig der Vorfreude hin. Das einzige wozu es drängt, ist die Sauberkeit nicht allzu ernst zu nehmen, um so Zeit zu sparen.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Fr Nov 30, 2012 12:19 pm

Der junge Lord versucht, die Vorfreude des Biestes möglichst zu ignorieren und nickt Henry dankbar zu, als er den frischen Anzug sieht. Dann mustert er den Butler einen Augenblick und meint schließlich:“Verzeihen Sie, Henry, aber darf ich Ihnen eine unverschämt persönliche Frage stellen?“ Da nur eine hochgezogene Augenbraue als Antwort kommt, fährt er fort:“ Wie wurden Sie zum ... Ghoul seiner Lordschaft? Ich meine, wie haben Sie erfahren, was er ist? Wie haben Sie das aufgenommen? Oder wurden Sie gar gezwungen?!....Wissen Sie, ich habe selbst einen Butler, den ich sehr schätze, nicht nur wegen seiner exzellenten Arbeit, sondern auch als Mensch. Als jemanden, dem ich voll und ganz vertrauen kann. Und ich würde es sehr begrüßen, wenn das so bleiben könnte, wenn er weiterhin für mich arbeiten könnte. Nur muss ich ihn dafür...einweihen.“ Er sieht Henry abwartend an.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Fr Nov 30, 2012 1:51 pm

"Nun, Sir...!", fängt Henry an, muss dann aber doch etwas nachdenken. Soetwas ist er noch nie gefragt worden. "Well, wenn sie bisher mit ihren Butler zufrieden sind, sollten sie ihn auch jetzt behalten und zu ihrem Ghoul machen. In meinem Fall war es etwas anderes, ich wurde erst eingestellt als der Earl schon ein Vampir war. Als ich meinen Dienst angetreten habe, wurde ich auch zum Ghoul." Er zuckt leicht mit den Schultern, die Herrschafen hatten ja doch alle irgendwie einen Tick, ein guter Butler konnte darüber hinwegsehen.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Fr Nov 30, 2012 1:59 pm

“Aber wie wurden Sie darauf vorbereitet, was Sie erwartet? Was Ihr neuer Herr war?!“
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Fr Nov 30, 2012 2:36 pm

Henry sieht überrascht auf, "Nunja eigentlich gar nicht. Man kann ja nicht einfach einem Menschen sagen, dass es Vampire gibt, eure Lordschaft. An meinem ersten Arbeitstag wollte der Earl noch die Dinge besprechen, die ihm wichtig waren. Ich war ja etwas verwundert, dass ich erst in der Nacht mit ihm sprach, aber was solls, dachte ich mir. Er war sehr höflich und freundlich und bot mir auch einen Drink an, den ich zunächst natürlich ablehnte, aber er bestand darauf, also nahm ich einen Brandy. In dem Getränk war natürlich sein Blut und das war es. Dann konnten wir offen über das reden was ich zu tun hatte."
Kurz pausiert er, was sollte er alles erzählen, alles eigentlich persönliche Dinge über die man mit der Herrschaft nicht sprach. "Wenn sie mir gestatten, muss ich zugeben, dass ich am Anfang verwirrt war, all dieses Geschichten über Untote, Geister, Nachtalben usw. hielt ich bis dahin für Weibergeschwätz."
Er runzelt kurz die Stirn, "Ich nehme aber an, dass sie diese Dinge gar nicht interessieren. Was wichtig für sie ist, ist dass das Ghoulen der Loyalität eines Menschen keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil. Noch nie habe ich mich einer Herrschaft so verbunden gefühlt, wie dem Earl."
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Fr Nov 30, 2012 3:33 pm

Wieder einmal holt Bentley tief Luft - eine liebgewonnene Angewohnheit ganz offensichtlich. “Also wurden Sie nicht gefragt...Mhm...ich frage mich nur, ob Mr.Dobbs mir das verzeihen wird? Aber wie es scheint, muss ich das wohl einfach riskieren. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre y Aufrichtigkeit, Henry.“
Dann widmet er sich endlich - und gegen den Willen des Biestes - lang und ausgiebig seiner Toilette, sorgt dafür, dass Preston und Mr.Dobbs vorgewarnt werden und lässt dem Earl dann ausrichten, dass er so weit wäre...
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Fr Nov 30, 2012 4:08 pm

Da es schon weit nach Mitternacht ist kommen sie recht rasch zum Haus des Lords. Wieder brennt Licht, da Mr. Dobbs und Preston ja informiert wurden. Preston steht am Fenster und scheint auf Bentley gewartet zu haben, denn kaum steigt dieser aus der Kutsche, winkt er ihm zu und verschwindet aber dann sofort im Inneren des Hauses.

Anscheinend hat er Mr. Dobbs informiert, denn dieser öffnet die Tür bevor sie noch die paar Stufen zum Eingang erklommen haben, "Willkommen zu Hause, Sir!" sagt er und ist bereit die Gaderobe der beiden Herren zu übernehmen. Nichts in seiner Miene deutet daraufhin, dass er es ungewöhnlich findet, so spät in der Nacht noch im Dienst sein zu müssen. Er führt dann die beiden in den Salon, "Was kann ich den beiden Lordschaften bringen?", fragt er dann noch und leise zu Bentley "Mr. Whitfield lässt fragen, ob er sich zu ihnen gesellen soll, Sir?"
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Fr Nov 30, 2012 4:19 pm

Bentley hat Preston kurz zurück gewunken und den Butler freundlich gegrüßt. Jetzt nimmt er auf seinem Lieblings-Stuhl Platz, bittet auch den Earl, sich zu setzen und nickt dann. “Ich denke, wir nehmen Brandy. Und ja, die Gesellschaft von Mr.Whitfield würde uns sehr freuen.“ Kaum ist der Butler weh, wirft der junge Lord seinem Sire einen nervösen Blick zu...
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Storyteller am Fr Nov 30, 2012 4:38 pm

"Nur Mut! Wenn es Probleme gibt, bin ich ja da", meint der Sire nachdem Mr. Dobbs gegangen ist. Kurz darauf kommt er mit dem Brandy, kurz darauf betritt Preston den Salon. Jetzt wieder sauber und sein übliches Selbst. Offen lächelt er Bentley zu, den Earl hingegen begrüsst er zwar höflich aber auch übertrieben distanziert.

Der übergeht das gekonnt, "Ich glaube ihre Zusammenarbeit mit Tiziano ist äussert fruchtbar, so eifrig habe ich ihn noch nie photographieren gesehen. Ich muss schleunigst neue Platten bestellen."

"Was quasselt er da, was soll das bringen. Wir haben Hunger", meldet sich nun direkt das Biest, das zwei Menschen in der Nähe weiss.
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Re: Vom Werden eines Ghouls....

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Fr Nov 30, 2012 4:58 pm

Ganz ruhig sieht Bentley von einem zum anderen, wartet, bis der Butler drei Gläser gefüllt und sich wieder zurückgezogen hat, nimmt eines der Gläser und steht dann auf, ohne eine Antwort Prestons auf die Frage des Earls abzuwarten. Er scheint deutlich nervös zu sein und kämpft innerlich gegen den Drang, Preston einfach an zu springen. Ohne seinen Augenkontakt zu dem jungen Mann zu unterbrechen, hebt er die Hand, beißt sich selbst ins Handgelenk und lässt ein paar Tropfen Blut in den Brandy fallen, bevor er die Wunde durch rasches Darüberlecken wieder verschwinden lässt. Dann hält er dem armen Dichter das Glas unter die Nase.seine Hand zittert leicht, und dem Earl ist bewusst, das Bentley kurz davor sein muss, die Beherrschung zu verlieren. Offensichtlich wagt er nichts zu sagen, sondern steht nur da, sieht Preston direkt an und wartet...
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Lord Bentley Cunningham

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