[Bentley]Vor dem Umzug

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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Mi Dez 12, 2012 6:40 pm

Für den Bruchteil einer Sekunde legt sich Bentleys Stirn in Falten, dann lehnt er sich bequem im Stuhl zurück und mustert Preston nervtötend lange, bevor er schließlich die Arme vor der Brust verschränkt und sehr ruhig fragt:
"Brighton , mhm? Darf man fragen, was dort besonderes ist? Abgesehen davon, dass man niemanden kennt? .... Ihr scheint jedenfalls gut ... voran zu kommen, du und Tiziano."
Es schwingt ein gekränkter Unterton mit, Bentleys Haltung wirkt ebenfalls recht säuerlich. Vielleicht hat er aber auch nur Hunger, wofür wiederum sein sehr blasser Teint sprechen würde...
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Lord Bentley Cunningham

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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Mi Dez 12, 2012 7:35 pm

Preston steht da wie ein Schuljunge der vor einen Lehrer zitiert worden ist. "Naja die Häuser am Rande der Stadt, sehen sehr idyllisch aus. Wir dachten, die Bilder wären gut für das Buch." Warum ist Bentley so komisch? Was war passiert? Gestern war doch noch alles wunderbar in Ordnung? Preston überlegt einen Moment, aber er kommt nicht drauf. Wie hätte er auch. Natürlich war es ihm auch aufgefallen, dass Tiziano ausserordentlich gutaussehend war- er war ja nicht blind, aber wie schon erwähnt für ihn gab es nur Bentley. Und wenn auch ein untreuer Gedanke jemals in Preston gewesen wäre, so hätte dieser sein Ende gefunden bei der Beobachtung des Draufgängertums von Tiziano. Es gab wohl nichts was diesen von einem kleinen Flirt mit der Damenwelt hätte abhalten können.
So steht Preston also ahnungslos da und leidet Höllenqualen. "Bentley, was ist denn los?", fragt er schliesslich.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Mi Dez 12, 2012 7:52 pm

Bentley wirft Mr Dobbs einen kurzen Blick zu, worauf dieser das Zimmer verlässt.
Der junge Lord steht schließlich auf und geht zum Fenster, stellt sich davor hin und sieht hinaus. Er hält die Hände hinter dem Rücken verschrenkt und schüttelt sich plötzlich, als wolle er irgendetwas abschütteln. Dann meint er, ohne sich umzudrehen: "Was... ich meine... wie stehst du eigentlich zu diesem Tiziano?"
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Mi Dez 12, 2012 8:52 pm

Mr. Dobbs hatte mehr als schnell das Zimmer verlassen, froh der Stimmung entkommen zu können. Auch er verstand nicht, was da drinnen vorging. Schien es doch so gewesen, dass der Lord sich auf Mr. Whitfield gefreut hatte. Er zuckt mit den Schultern und bleibt dann vor der Türe stehen. Vielleicht wurde er ja bald wieder gebraucht.

"Tiziano?", fragt Preston verwundert, "Was soll mit ihm sein?" Warum fragt Bentley nun nach diesem und dann dämmert es ihm, "Bentley, du bist doch nicht etwa eifersüchtig?" Es war wie gesagt, ein absurder Gedanke fast schon spürt Preston die Erleichterung und will zu einer Erklärung ansetzen, dass es nichts gibt, weswegen Bentley eifersüchtig sein kann, aber dann fällt ihm wieder eine tragischere Erklärung ein. Was ist, wenn es nicht die Eifersucht auf eine mögliche Beziehung zwischen Tiziano und Preston war, sondern wenn sich diese Leidenschaft auf die Zeit richtete, die sie beide verbrachten, was wenn Bentley lieber Zeit mit Tiziano verbringen will. Ein eiskalter Schauer rieselt über Prestons Rücken? Was wenn Bentley genug von ihm hatte und sich nun einen neuen Liebhaber sucht? Er wird bleich, hört das Rauschen seines eigenen Blutes im Ohr und ein Gefühl der Unwirklichkeit erfasst ihn. Er will aus diesem Alptraum erwachen.

/ooc: Preston ist ganz schön eine Dramaqueen scratch
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Dez 13, 2012 6:42 am

/ooc: wow! und wie! ^^

Bentley sieht noch einen weiteren Moment in die Nacht hinaus, dann endlich sieht er Preston wieder an, ohne dessen letzteren Gedanken zu erahnen.
"Er ist ein gut aussehender Mann, kultiviert, ein Künstler, so wie du. Und: er kann auch tagsüber Zeit mit dir verbringen, was ich dir ja nun nicht mehr bieten kann: die Spaziergänge im Park, das Shopping, Tee und Sandwiches bei Mrs. Forbiger... überhaupt: gemeinsam Essengehen - denn ich denke nicht, dass du mich dabei begleiten möchtest, oder?." Sein Gesichtsausdruck wird sehr sarkastisch, aber seine Stimme klingt sehr traurig und ein wenig enttäuscht. "Ich liege den ganzen Tag nur starr herum, während er dir alles bieten kann, was du dir wünschst - JA! Ich bin eifersüchtig! Ich möchte nur wissen, ob zu recht oder nicht?" Eine Mischung aus Traurigkeit und Herausforderung liegt in seinem Blick, hat er doch Prestons entsetzten Gesichtdausdruck als Ausdruck von Schuldgefühlen interpretiert...
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Do Dez 13, 2012 12:06 pm

Preston ist unglaublich erleichtert, als er hoert, dass seine erster Gedanken doch der richtige war. "Es stimmt wohl, das wir die Tage nicht mehr gemeinsam verbringen koennen, aber all die Dinge die ich tagsueber tue, all die Leute, die ich treffe haben einen entscheidenen Nachteil......sie sind nicht du." Er laesst dann dem Satz Zeit im Raum zu wirken, aber dann scheint ihm das doch zuviel Pathos zu sein, denn leichter fuegt er hinzu, "...und ganz ehrlich, soviel wird von meinen Tagen nicht ueberbleiben, wenn ich da an letzte Nacht denke. Weisst Du irgendwann muss ich mich ja auch ausruhen." Sagt er und muss leicht grinsen. Es war schon fast peinlich gewesen. Schnell hatte er heute bei Tagesanbruch eine Nachricht zu Tiziano geschickt, um ihr Treffen auf den Nachmittag zu verschieben, nur um gleich darauf ins Bett zu fallen. Mr. Dobbs hatte ihn dann weit nach Mittag geweckt, als Tiziano dann vorbeigekommen war, um ihn abzuholen.

"...und das einzige was ueber die Arbeit hinaus geht bei Tiziano und mir ist, dass wir beide Ghoule sind. Wie soll ich verstehen was Du nun brauchst, wenn man nirgendwo nachlesen kann, wie genau ein Vampir nun ist. Genau da kann er mir helfen."

Preston schweigt fuer einen kleinen Augenblick, aber da gab es noch etwas Unkommentiertes. Leise spricht er weiter, "Es ist wahr, dass ich dich lieber nicht um Essengehen begleiten moechte, aber es ja doch etwas war wir gemeinsam teilen koennen." Er hatte sich das letzte Mal nicht wirklich gut gefuehlt nachher und wohl auch mitbekommen, dass die ganze Angelegenheit wohl sehr knapp fuer ihn ausgegangen ist, aber es musste wohl sein. Langsam entknotet er seine Krawatte.

Das Biest hatte sich gewunden, "elende Gefuehlsduselei, wir haetten warten sollen, bis er zumindestens zu weinen angefangen haette", meinte es, aber nun wurde die Szenerie doch wieder interessant.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Dez 13, 2012 12:38 pm

Bentley hat sich bei Prestons Worten etwas entspannt, als sein Geliebter erwähnt, dass er sich mit Tiziano auch über ihr Ghoul-Dasein austauscht, dreht er sich mit schuldbewusster Mine wieder dem Fenster zu. "Ich weiß...das alles. Es tut mir leid Preston. Manchmal ist da eine Stimme in mir....eine innere Stimme, auf die ich nicht hören will, aber ... manchmal gelingt es mir nicht...es ist wie ein Instinkt, weißt du?"[/i] Er seufzt herzhaft und lehnt sich gegen den Fensterrahmen, den Blick immer noch nach draußen gewandt.
Als Preston leise weiterredet dreht er sich doch um - und erstarrt förmlich. Der bereits leicht entblößte Hals seines Geliebten läßt sofort den Hunger wieder aufflammen. Zwar hat er in der Nacht davor genug getrunken, aber er hatte sich auch, nun ja, körperlich angestrengt, und so regt sich doch ein gewisser Appetit - den er aber so gar nicht haben will im MOment. MIt belegter Stimme flüstert er: "Preston! Nein! Was...was tust du da?" Und doch - er kann nicht anders: langsam geht er auf Preston zu, den Duft seines süßen Blutes bereits in der Nase. "Sweetheart...bitte...ich weiß nicht, ob...ob...du weißt doch...nein, das...das darf ich nicht tun, hörst du?"
Es ist seltsam: obwohl seine Worte Ablehnung ausdrücken, tut sein Körper genau das Gegenteil: wie ferngesteuert kommt Bentley weiterhin näher, die Zähne bereits ausgefahren, ein seltsames Glitzern in den Augen, obwohl sein Gesicht eigentlich ängstlich wirkt. Alles in allem kann Preston den Kampf zwischen Mensch und Biest förmlich sehen: die Gier, das Verlangen auf einer Seite und die Angst, das Zögern auf der anderen.
Doch da ist Bentley schon heran und nimmt Preston an beiden Oberarmen. Er sieht ihm tief in die Augen und meint schließlich ganz, ganz leise: "Bist du ganz sicher, Liebster?"
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Dez 13, 2012 1:15 pm

/ooc: Gaaaaaaaanz grosses Kino. *dahinschmelz* I love you
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Dez 13, 2012 1:48 pm

Ja schon, gell? Sollte man verfilmen! *kicher*
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Do Dez 13, 2012 7:06 pm

hihi

Dem Biest dauert das alles wieder zulange, aber andererseits sieht es so jetzt doch auch die Angst in Prestons Augen. Gut, es war sich nicht sicher, ob angebotenes Blut den selben Reiz haben wuerde. "Ha, grossartig, diesen Menschen haben wir vollstaendig unter Kontrolle. Wie weit koennen wir wohl gehen bis er sich weigert", denkt es

Preston steht in der Zwischenzeit noch immer dort, er hat dem Drang widerstanden zurueckzuweichen als er den Vampir in Bentleys Gesicht sieht. Die Angst flackert in seinen Augen, aber jetzt gab es kein Zurueck mehr. Deswegen meint er auf Benleys letzte Frage, "Ja", es ist ein heiseres, fast kaum hoerbares Einverstaendnis.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Do Dez 13, 2012 7:15 pm

Äußerlich wirkt Bentley völlig ruhig, als er langsam nickt und eine Hand ganz vorsichtig an Prestons Kinn legt, um den Kopf seines Geliebten leicht zur Seite zu drehen. Er schiebt ihn dabei auch sanft rückwärts, sodass Preston auf der Kante des Tisches anstößt und dort, halb sitzend, halb stehend eigentlich keine wirkliche MÖglichkeit mehr hätte, auszuweichen. Bentley lächelt den jungen Mann noch einmal sehr traurig an, dann spürt Preston erneut den kurzen, stechenden Schmerz an seinem Hals.

Jaaaa! Endlich!!

In seinem Inneren ficht Bentley einen der schwersten Kämpfe seines Lebens (äh...oder Unlebens? wie auch immer...) aus: das Biest will sich an dem so köstlichen Blut so richtig satt trinken, dieses gute Gefühl so lange und so gierig wie möglich genießen. Doch Bentley, Lord Cunningham, gebildeter, menschenfreundlicher und unglaublich in Preston verliebter ehemaliger Mensch stemmt sich diesem Wunsch mit aller Macht entgegen. Ja, er wollte auch trinken, diese neue, lustvolle Art, mit Preston verbunden zu sein, voll genießen, aber nie, nie wieder auf Kosten seines Geliebten!

Und so klammert sich der Lord für einen Moment ganz fest an Preston, doch schafft es dann rechtzeitig, sich von ihm zu lösen, und mit einem innigen Kuss die Wunde wieder zu verschließen. Er rückt mit einem tiefen Seufzen etwas von Preston ab und sieht nach dem Gesichtsausdruck...diesmal hat er hoffentlich rechtzeitig aufgehört, oder etwa nicht?
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Fr Dez 14, 2012 6:44 pm

Preston ist zwar etwas bleich und noch etwas benommen von der Intensität der Gefühle die der Biss verursacht, aber ansonsten scheint er ganz in Ordnung zu sein. Er grinst leicht, als er den besorgten Gesichtsausdruck sieht, "Bentley, mir geht es gut. Mach dir keine Sorgen." Leicht streichelt er ihm über die Wange.
"Hast du heute noch etwas Bestimmtes vor?", fragt er dann wieder sowie soviele Abend zuvor. "Ah ich sehe, Du hast noch deine Post zu bearbeiten, das trifft sich gut, dann kann ich auch noch schnell eine Kleinigkeit essen." Ihm wird dann erst so richtig bewusst was er da gerade gesagt hat, dass er sich gerade selber quasi als Snack bezeichnet hat, aber es scheint ihn nicht sonderlich zu schockieren, denn ein spitzbübisches Grinsen erscheint kurz auf seinem Gesicht.

In seinem tiefsten Inneren ist Preston froh, dass er noch aufrecht gehend das Zimmer verlassen kann, obwohl er sich schon ziemlich sicher ist, dass Bentley ihn nie wirklich verletzten wollte. Er wusste auch noch nicht wie er das Bluttrinken einordnen sollte, aber er nahm es einfach als Teil ihrer Beziehung hin. Es war wahrscheinlich in diesem Fall fast ein Segen, dass die beiden in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebten, denn wie man es auch immer drehen oder wenden wollte, Normalität sah anders aus.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Fr Dez 14, 2012 8:10 pm

Bentley mustert Preston mehr als eingehend und sieht dabei reichlich geknickt aus. Seine Wangen sind etwas rosiger als zuvor, doch glücklich sieht anders aus.
"Bist du ganz sicher, mein Schatz? Ich...es tut mir so leid, Preston...ich...ach verdammt!" Er wendet sich ruckartig von Preston ab, und maschiert hektisch ein paar Schritte im Zimmer hin und her, um ein wenig Dampf abzulassen, wobei er fortwährend vor sich hinmurmelt, schließlich stehenbleibt und sich durch die Haare fährt - eine Eigenart, die Preston nur zu gut an Bentley kennt, und die auf äußerstes Unbehagen hinweist.
Dann holt der junge Lord tief Luft (ja, er tut es immer noch ganz automatisch) und ruft nach Mr. Dobbs, der natürlich sofort in der Tür erscheint. "Mr. Dobbs, seien Sie so gut und servieren Sie Mr. Whitfield doch bitte sein Abendessen - er ist hungrig. Und lassen Sie anspannen, sobald er damit fertig ist. Ich habe noch etwas zu erledigen."

Wenn der Butler wieder weg ist, wirft er Preston noch ein etwas schiefes Lächeln zu und meint dann: "Ich möchte heute Nacht noch eine Nachricht an jemanden ... mhm...ausliefern. Möchtest du mich begleiten?"
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Fr Dez 14, 2012 9:40 pm

"Eine Nachricht ausliefern? Natürlich begleite ich dich. Worum genau geht es?", fragt Preston neugierig. Was auch immer es ist, es wird Bentley wohl endlich auf andere Gedanken bringen. Er sieht und spürt ganz genau, wie Bentley sich quält und ist hilflos, er kann ihm nicht helfen. Prestons Mutter hatte immer zu ihm gesagt, dass wenn einen etwas bedrückt es meist nicht mehr so schlimm aussieht, am nächsten Tag, wenn die Sonne wieder schien und sie hatte meist recht damit. Doch das wird hier ganz und gar nicht helfen, absolut sicher nicht. Verdammt, er war ein Dichter, Wörter sein Werkzeug, warum fand er nicht die richtigen Worte um Bentley zu helfen.
"Bentley mir geht es wirklich gut, es ist wirklich alles in Ordnung. Hör auf dich selbst zu quälen, du musst niemanden töten um dich zu ernähren. Es ist nicht unangenehm, ganz im Gegenteil. Du kannst nichts dafür, dass Du jetzt ein Vampir bist" [*knurr*, dummer Mensch, keine Ahnung von der Schönheit ein solch ein Jäger zu sein] Preston tritt hinter Bentley und umarmt ihn [*lauter knurr* ich mag nicht angefasst werden], doch dann kommt Dobbs mit dem Abendessen herein und Preston tritt zur Seite.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Sa Dez 15, 2012 7:39 am

Bentley räuspert sich leicht verlegen und nickt dem Butler zu. Dann wartet er, bis Mr Dobbs alles hergerichtet hat und sich nochmal entfernt, um Preston etwas zu trinken zu holen. Kaum ist die Tür zu, ist er wieder bei Preston, umarmt ihn ganz fest und küsst ihn leidenschaftlich. Innerlich meint er zu dem entsetzten Biest nur lapidar: "Doch. Genau das wollen wir." Er sieht Preston dankbar und tief in die Augen und flüstert ein "Ich liebe dich!".
Dann lässt er Preston endlich essen und widmet sich seinem Brief:

Sehr geehrter Monsieur Chardin,

msin Name ist Bentley Cunningham, wie Sie vielleicht wissen, bin ich das jüngste Childe des Earl of Trendmore.
Nun ist es so, dass ich mir mein Domizil gemäß meinen neuen Bedürfnissen ein wenig umgestalten ließ und man mir dringend empfohlen hat, den fertigen Umbau auch bezüglich ungewollter, oder besser: nicht bestellter Maßnahmen wie geheimen Türen, untersuchen zu lassen.
Zu diesem Behufe wurden Sie, Monsieur, mir ans Herz gelegt und nun bin ich so unverfroren, Sie zu fragen, ob Sie mir diesbezüglich behilflich sein würden?
Ich hoffe auf positive Antwort und
verbleibe mit den allerfreundlichsten Grüssen,

Ihr
Lord Cunningham

Dann erklärt er Sinn und Ziel des Briefes sowohl dem speisenden, als auch dem bedienenden Ghoul.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Sa Dez 15, 2012 12:00 pm

Dobbs zieht nur kurz eine Augenbraue hoch, als er das Ziel hört, ansonsten ist ihm nichts anzumerken. Er scheint nur leicht beunruhigt zu sein.

Preston meint dann, "Hmm, wohnt er dort....in der Pathologie meine ich. Aber warum sollen wir dort einen Brief hinterlassen. Wäre es nicht leichter gleich mit diesem Vampir zu sprechen? Ich meine, dass ist doch dringend. Wir müssen auf jeden Fall unten Wache halten, bis die Angelegenheit geregelt ist." Er ist ziemlich besorgt um die Sicherheit seines Freundes. Was alles im Laufe dieses Tages passieren hätte können. Hoffentlich ist diese Sache bald ausgestanden, aber wenn es nicht in dieser Nacht geregelt ist, würde er tagsüber über Bentley wachen. Er schmiedet bereits einen Plan während er weiterisst. Er hatte ja seine Fechtausrüstung und eine seiner Waffen hatte eine scharfe Klinge und Spitze, das würde ausreichen. Er wusste von Tiziano, dass ein Stich durch das Herz einen Vampir bewegungsunfähig machte, genau das würde er mit dem Angreifer machen. Man konnte sehen, dass sein Gesicht einen grimmigen und entschlossenen Ausdruck bekam.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Sa Dez 15, 2012 12:47 pm

Bentley muss bei Prestons entschiedenem Gesichtsausdruck leicht lächeln, meint dann aber sehr ernst: "Nun, soweit ich weiß, wohnt er tatsächlich dort. Er gehört einer Gruppe von besonders unglücklichen Kreaturen an, die, wenn sie zu Vampiren werden, jeden Vorzug menschlichen Aussehens verlieren und ihr weiteres Dasein grauenhaft entstellt fristen müssen." Er seufzt ein wenig, während er den Brief zusammenfaltet. "Wir müssen aber Contenance bewahren, meine Lieben, der Herr könnte sonst gekränkt sein, und das möchte ich auf gar keinen Fall! Schließlich hat er sich dieses Schicksal ja auch nicht freiwillig gewählt...Was die Wachen angeht, ich denke, das wird nicht nötig sein. Meiner Meinung nach sind gewisse Herrschaften einfach zu paranoid, aber ich will mir nicht nachsagen lassen, den Rat eines Älteren ausgeschlagen zu haben. Es wäre mir lieber, Ihr beide ruht ein wenig, wann immer Ihr könnt."
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Sa Dez 15, 2012 6:21 pm

"Und wie stellst du dir das vor", fängt Preston aufsässig an, "wie soll ich ich zu Ruhe kommen können, wenn dir Gefahr drohen könnte." Er schob den Teller von sich, der zwar schon ziemlich leer war, aber noch nicht aufgegessen, "ich bin bereit wir können losfahren."

Mr. Dobbs wendet sich an Bentley, "Mylord, soll ich jetzt anspannen lassen?"
Bei sich beschloss er mindestens genauso lange Wache zu halten wir Mr. Whitfield. Seltsamerweise hatte er das Gefühl mit diesem in einer Art Wettstreit zu sein. Der Preis des Siegers, die Aufmerksamkeit des Lords. Aüsserst seltsam, er hatte absolut und niemals den Wunsch, die selbe Art von Aufmerksamkeit von der Herrschaft zu bekommen wie Mr. Whitfield. Er konnte gerade noch ein Schaudern unterdrücken.
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Lord Bentley Cunningham am Sa Dez 15, 2012 7:54 pm

Bentley hebt bei Prestons energischer Antwort nur kurz eine Augenbraue, dann nickt er Mr. Dobbs zu. "Ich bitte darum, Mr. Dobbs. Bis die Kutsche fertig ist, hat Mr. Whitfield bestimmt auch fertig gegessen. Danke." Bei den letzten Worten wirft er Preston einen "und-keine-Widerrede-Blick" zu.

Als der Butler gegangen ist setzt sich der junge Lord zu Preston an den Tisch und legt seine Hand auf die des jungen Mannes. "Preston. Hör mir mal zu, ja? Ich finde es sehr beruhigend und....süß, dass du dich so um mich sorgst. Aber du brauchst auch Ruhe. Du kannst nicht die ganze Nacht UND den ganzen Tag wach bleiben. Keiner kann das. Von mir aus löst Euch ab, bei Eurer Wache, aber bitte versprich mir, Sugarcake, dass du auf dich achtest, ja? Ich will mir nicht um dich Sorgen machen müssen, hörst du?" Er hat mit ganz sanfter Stimme gesprochen, aber Preston ist sehr wohl bewußt, dass Bentley gewöhnt ist, dass seine Wünsche respektiert und erfüllt werden. Dann steht der junge Lord auf und geht zurück zu seinem Brief, um ihn noch zu siegeln.
"Und jetzt iss bitte auf, soviel Zeit muss sein." Und diesmal ist definitiv kein Widerspruch erwünscht.

Kurz darauf kommt auch schon der Butler zurück, und die beiden Männer machen sich auf, um durch die nächtlichen Straßen zur Pathologie zu fahren...
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Re: [Bentley]Vor dem Umzug

Beitrag  Storyteller am Sa Dez 15, 2012 10:15 pm

/ooc: Ich mach einen neuen thread auf und sperre diesen hier. Denke es ist besser unter neuem Titel zu laufen.
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