[Annabelle]On the dark side

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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am So Feb 17, 2013 7:48 pm

/ooc: gut, schauen wir mal Smile

Der Lasombra nickt seinem Childe zu, "Sollte etwas sein findet ihr mich im Garten!", sagt er noch und tritt dann heraus. Kurz sieht man seine Gestalt im Lichtkranz des Hauses, doch dann verschluckt in die Dunkelheit. Da ist kein Zögern in den Bewegungen des stattlichen Mannes, eher so als würde er die Dunkelheit begrüssen und sie ihn im Gegenzug umfangen.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am So Feb 17, 2013 8:50 pm

Wie er da so in die Dunkelheit eintaucht, mit ihr verschmilzt, greift wieder die Traurigkeit nach Annabelles Herz. Sie steht in der offenen Tuer und sieht ihm nach. 'Er ist ein wirkliches Geschoepf der Nacht, geschaffen dafuer, sie zu durchstreifen, zu jagen, in ihren Gaben zu schwelgen. Was gaebe ich dafuer, so eins mit ihr zu sein...' Die Vampirin seufzt fast unhoerbar, aber aus dem Grunde ihres Herzens. "Gab es denn nie eine Zeit, in der Sie gezweifelt haben, ob Ihre Entscheidung richtig war? Ob der Allmaechtige sie gutheisst?", Annabelle bemerkt gar nicht, dass sie ihre Gedanken ausgesprochen hat, leise zwar, aber dennoch.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am So Feb 17, 2013 10:20 pm

Silvio ist zu weit weg, um sie zu hören, aber Alfred der gerade die Gläser wegtragen möchte hört seine Herrin etwas sagen. Er versteht sie nicht, denkt aber, dass sie vielleicht etwas geordert hat. "Mylady?", fragt er vorsichtig.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Mo Feb 18, 2013 12:11 am

"Hmm?", Annabelle dreht sich halb herum und bemerkt dann ihren treuen Butler. "Es ist nichts, Alfred, ich habe wohl nur laut gedacht. Aber sagen Sie doch, wie geht es Ihnen eigentlich? Sind Sie gluecklich, hier, in Owlpen Hall? Oder vermissen Sie es, eine eigene Familie zu haben? Wir leben hier ja doch sehr zurueckgezogen und - in einer sehr speziellen Art und Weise....", sie klingt zunehmend verunsichert. Auch ihre Koerpersprache ist weit entfernt von ihrer ueblichen selbstsicheren und manchmal geradezu ueberschwenglichen Art. Eine Hand umfasst die Kante des Tuerrahmens, fast als benoetige sie Halt.

/ooc: Schade, ich hatte gehofft, dass Silvio noch ihre gemurmelte Bemerkung hoert, haette ich wohl dazuschreiben sollen ... Aber ich weiss ja, dass die lieben Charaktere sowieso machen, was sie wollen. Rolling Eyes
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Mo Feb 18, 2013 4:10 pm

/ooc: Hatte mir das auch gedacht, aber dann war da das Bild von Alfred in meinem Kopf wie er die Glaeser einsammelt.

Alfred ist sich nicht sicher wohin diese Fragen fuehren sollen, aber auch ihm ist nicht verborgen geblieben, dass Annabelle heute sehr in sich selbst zurueckgezogen scheint. "Ich kann mich nicht beklagen. Ich bin sehr gluecklich hier.", anwortet er dann sowohl hoeflich als auch wahrheitsgemaess. Er hofft, dass es fuer Annabelle keinen Grund gibt Kritik an ihm zu ueben. Schnell ueberlegt er, ob er sich mit irgendeiner Handlung oder Aussage ihren Unmut zugezogen haben kann. Es ist eine prekaere Position in der er sich befindet, einerseits der Diener seiner Herrin, aber ab und zu muss er auch als ihr Vormund possieren- hatte er in dieser Funktion irgendwann einmal eine Grenze verletzt?
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Mo Feb 18, 2013 11:17 pm

'Was soll er auch anderes sagen? Egal, wie es um ihn bestellt ist, kann er seiner Herrin ja schlecht etwas vorjammern. Mal abgesehen davon, hält ihn ja die Kraft des Blutes an mich gefesselt, so dass ich für ihn immer an erster Stelle kommen werde, vor dem Wunsch nach Weib und Kind. Er ist derart korrumpiert, dass er selbst gar nicht fühlen kann, was eigentlich wichtig für ihn ist oder sein könnte. Er hat genauso wenig eine Wahl wie ich...'
Annabelle sieht ihn aus grossen Augen an, der Blick verschleiert, so als könne sie ihn gar nicht richtig wahrnehmen. 'Ich bin diejenige, die ihm das angetan hat, die ihn hinuntergezogen hat in die Nacht - nur, um seiner Dienste willen. Eigentlich müsste er mich verabscheuen. Aber das kann er ja gar nicht, nicht einmal diese Freiheit hat er.' Fast wie an seiner statt fühlt sie nun die Abscheu und Verachtung vor sich selbst. Sie wendet den Blick wieder hinaus in die Nacht, unfähig diesen Mann, der ihr nun schon so lange zur Seite steht, weiter anzusehen. Auch sprechen kann sie nicht, denn ihre Kehle ist wie zugeschnürt. Ihre ganzes Gesicht ist in der Anspannung, hervorgerufen durch ihre innere Pein, erstarrt. Die Traurigkeit, Abscheu und Selbstverachtung sind in diesem Moment so mächtig, dass es sie physisch schmerzt. Ihr kindlicher Körper ist gänzlich verspannt und verkrampft, und Annabelle hat das Gefühl, sich nie wieder bewegen zu können.
Da spürt sie Nässe unterhalb des linken Auges, die eine kerzengerade Spur auf ihrer Wange zieht, zum Bogen ihres Kiefers vordringt, um dort ein kleines Weilchen zu verharren, bis sie sich endlich zu einem Tropfen gesammelt hat und fällt.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Di Feb 19, 2013 8:55 pm

Alfred läuft es eiskalt den Rücken hinunter. Seine Herrin hat ihn nur schweigend gemustert und nun sogar den Blick abgewandt. Was hatte er nur getan? Er sieht ihre blutige Träne nicht, ahnt nicht, kann gar nicht wissen wie tieftraurig sie eigentlich ist. So steht er da mit dem Tablett und den zwei blutigen Gläsern darauf und hat zum ersten Mal seit langen keine Ahnung was er jetzt als nächstes machen soll. "Mylady?" sagt er fragend, vorsichtig und auch ängstlich.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Di Feb 19, 2013 10:34 pm

Annabelle ist so tief im schwarzen Sumpf der Schwermut versunken, dass sie dieses eine Wort gar nicht wahrnimmt. Sie kaempft gegen ihre eigenen Daemonen, die sie in eiskalte Fesseln geschlagen haben und nun in ihre Hoelle hinunterzerren wollen. Die Vampirin fokussiert ihre ganze Aufmerksamkeit auf den winzigen hellen Fleck in ihrem Inneren, den sie gerade noch erahnen kann. Mit der ganzen verbliebenen Kraft ihres Willens strebt sie diesem Licht entgegen, fuehlt die Klauen und Tentakel, die sich in unzaehlige Stellen ihres Koerpers verkrallt haben, sich in ihr zartes, weiches Fleisch bohren und verhaken, sie zurueckzuziehen trachten. Sie weiss instinktiv, dass sie nicht versagen, nicht aufgeben darf. Wer weiss, ob es dann je wieder einen Weg zurueck ans Licht geben wird fuer sie?

Es dauert seine Zeit, doch irgendwann spuert sie eine andere Art von Schmerz. Er ist in ihrer Handflaeche lokalisiert und ruehrt von der Kante des Tuerrahmens, den sie mit aller Kraft umklammert haelt, her. Langsam loesen sich auch die Schatten ihrer Seele vor ihren Augen auf, die Schwaerze entstammt nur noch der naechtlichen Dunkelheit im Garten. Ihr Blick wandert zu der schmerzenden Hand, ein wenig verwundert betrachtet sie sie. Dann zwingt sie die verkrampften Finger auseinander, loest den Griff und laesst die Hand sinken. Ein zittriger, langer Seufzer dringt ueber ihre Lippen, als sich dann auch die Anspannung in ihrem restlichen Koerper loest.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Mi Feb 20, 2013 8:30 pm

Der treue Alfred steht noch immer da, ist aber bereits am überlegen was er jetzt tun kann. Irgendetwas stimmt nicht, das ist ihm jetzt absolut klar. Wahrscheinlich ist es am Besten, so denkt er, wenn er den Onkel seiner Herrschaft holen geht. Es hat ja den Anschein, als wäre dieser alleine in den Garten gegangen- was eigentlich recht seltsam ist, wenn man es genau bedenkt. Gut, aber andererseits sind ja Vampire an und für sich seltsam, meint er bei sich.
Dann hört er den Seufzer und beschliesst noch einigen Augenblicke zu warten, denn wenn es sich vermeiden lässt mit dem strengen Herrn zu reden, ist ihm dies natürlich recht.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Mi Feb 20, 2013 8:48 pm

Etwas desorientiert wendet sich Annabelle nun wieder vom Garten ab und in den Raum hinein. Ihr Blick faellt auf den noch immer wartenden Butler. Im ersten Moment kann sie mit seiner Anwesenheit nichts anfangen, aber dann faengt sie sich wieder. "Gibt es noch etwas, Alfred?", fragt sie mit mueder Stimme.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Mi Feb 20, 2013 8:57 pm

"Nein Mylady", anwortet er und sieht, dass er seinen Plan wohl nicht umsetzten muss. Er wendet sich zum Gehen, aber dann dreht er sich doch noch einmal um, "Kann ich noch etwas für sie tun?". Seine Stimme und Miene ist noch immer professionell, die Frage gestellt wie soviele Male zuvor, nur der Zusammenhang lässt erkennen, dass er hier eine Grenze überschreitet und er hofft, dass seine Herrin nicht böse mit ihm sein wird.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Mi Feb 20, 2013 9:43 pm

"Danke, nicht noetig, Sie koennen gehen", nur kurz begegnet sie seinem Blick, ihr eigener wirkt stumpf und glanzlos.

Als Alfred den Salon verlassen hat, seufzt Annabelle noch einmal. 'So geht es einfach nicht weiter heute. Wenn ich noch sterblich waere, dann wuerde ich mich nun in meinem Bett unter meinen Decken verkriechen und so lange schlafen, bis es wieder vorbei ist - aber nicht einmal das ist mir mehr vergoennt.' Sie schmeckt die Bitterkeit hinten im Rachen. Frustriert ballt sie die Haende zu Faeusten.

Und dann spuert sie schon wieder die verderbte Finsternis heranwallen. Doch dieses Mal ist Annabelle nicht bereit, sich wieder so leicht einfangen zu lassen. Mehrmals atmet sie bewusst ein und aus, und jeder Atemzug bringt sie weiter nach oben, macht sie staerker. Schliesslich fuehlt sie sich wieder einigermassen sicher und den Drang, etwas zu tun. Die Vampirin blickt sich im Zimmer um und ruft nach Sophia.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Mi Feb 20, 2013 10:20 pm

Nachdenklich hatte Alfred den Raum verlassen. Bedrückt dadurch seiner Herrin nicht helfen zu können....

Sophia erscheint dann sehr schnell vor ihr. Ihr Blick wird sorgenvoll als sie den emotionalen Zustand ihrer Nachfahrin wahrnimmt. "Was bedrückt dich?", fragt sie.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Feb 21, 2013 8:30 am

Aergerlich und gleichzeitig noch immer am Rande einer unermesslichen Melancholie sagt Annabelle, unwillkuerlich die Haende ringend: "Ach, es ist wieder einmal eine dieser Naechte! Nur dass es heute besonders schlimm ist, und ausgerechnet da muss Onkel Silvio kommen!" Ein anklagender Ton hat sich in ihre Stimme geschlichen. "Natuerlich hat er mitbekommen, dass etwas nicht stimmt, und nachgefragt. Und jetzt ist er draussen im Garten und tut wer weiss was. Wahrscheinlich lauert er nur darauf, dass ich zu ihm laufe wie ein kleines Kind und ihm mein Herz ausschuette", Frust hat die Anklage abgeloest. Aber was Sophia wahrnimmt, obwohl Annabelle sich nicht einmal selbst darueber im Klaren ist, ist ein Beduerfnis nach Naehe, Hilfe und Verstaendnis.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Do Feb 21, 2013 8:55 pm

Sophias Blick wirkt nun ebenfalls traurig und sie sieht die Wünsche Annabelles. Sie sieht aber auch den unmöglichen square dance den sie und ihr Bruder umeinander tanzen. "Was wäre denn so schlimm daran, wenn du zu ihm gehen würdest und warum ist er überhaupt im Garten und nicht bei dir?"
Es ist einfach ganz einfach, aber die beiden Vampire scheinen bedacht darauf Distanz zu wahren und erfieren dabei fast vor emotionaler Kälte. "Was glaubst du ist der Grund für deine Traurigkeit?", fragt sie dann.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Do Feb 21, 2013 10:20 pm

"Ach, ich weiss auch nicht", Annabelle fuchtelt frustriert. Dann haelt sie inne, die Schultern sinken herab, ebenso der Kopf. Sie schliesst die Augen und laesst foermlich alles haengen. "Ich fuehle mich manchmal aus der Waerme und dem Licht vertrieben. Als haette man mich in die Dunkelheit gestossen und ganz alleine gelassen", kommt es gefluestert. Es ist ein kleines Maedchen, das da spricht.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Fr Feb 22, 2013 6:19 pm

"Oh Liebes!", sagt Sophia und gleitet näher, fast hätte sie Annabelle mütterlich berührt, aber sie zieht ihre geisterhafte Hand rechtzeitig zurück. "Es muss grausam sein im Körper eines Kindes erwachsen zu werden, aber du bist nicht alleine, es gibt sie auch für dich, die Leute denen du wichtig bist und auch wenn ich wohl nicht mehr ganz zähle, bin ich froh mich unter diesen zu befinden."
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Feb 22, 2013 7:47 pm

Rasch hebt die Vampirin den Kopf, sieht Sophia an: "Aber warum sollten Sie denn nicht zaehlen?" Fast flehentlich ist der Blick aus Augen, die nun ziemlich unheimlich wirken, da Annabelle den, blutigen, Traenen nahe ist. Fuer die Lasombra ist ihre Vorfahrin die einzige, der sie sich fast ohne Zurueckhaltung anvertrauen kann.
"Ich weiss, dass ich Ihnen und meinem Onkel und natuerlich auch Tiziano viel bedeute. Sie sind immerhin meine Familie, und ich bin Ihnen allen ja auch zutiefst verbunden, aber .....", ihre Stimme verliert sich. Innerlich ringt sie mit sich, kann sie, soll sie weitersprechen? Sich so eine Bloesse geben, verletzbar machen? Sich derart in die Haende eines anderen begeben? Aber genau darum geht es ja eigentlich....
Annabelle senkt wieder den Kopf, schliesst die Augen, kneift sie richtiggehend zusammen. Ihre Anspannung waechst, waehrend sie hin und hergerissen ist. Schliesslich wagt sie es doch. Fluesternd faehrt sie fort: ".... ich haette so gerne jemanden, der mich haelt, dem ich alles erzaehlen kann, was mich bedrueckt, bei dem ich nicht fuerchten muss, dass er es gegen mich verwendet ..... bei dem ich schwach sein kann, und der mich dennoch liebt." Die letzten Worte sind nur mehr ein Hauch. Ihre Gedanken wandern zu jenen fernen Jahren, als sie noch im Schosse ihrer Familie gelebt hat, die verstaendnisvolle Art ihres Papa, die Umarmungen ihrer geliebten Maman.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Fr Feb 22, 2013 10:57 pm

"Ich kann dich nicht halten, zumindestens nicht körperlich darum zähle ich nicht vollständig. Allerdings kann ich dir zuhören. Annabelle, Liebe ist bedingungslos, es ist egal wie stark oder wie schwach jemand ist. Du musst nicht immer stark sein. Ich weiss wie schwer das ist unter Vampiren, aber wie du sagst, wir sind deine Familie. Niemand wird etwas was hier zu Hause passiert gegen dich verwenden...." Sie macht eine kurze Pause und fährt dann traurig fort, "wobei ich bei meinem Bruder nicht sicher bin. Tiziano und ich hingegen würden dich wohl nie hintergehen. Solange Tiziano ein Mensch bleibt kannst du ihm vertrauen." Sie gleitet zum Sofa und scheint nun dort zu sitzen. Damit zeigt sie Annabelle, dass sie wirklich bereit ist zuzuhören.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Fr Feb 22, 2013 11:40 pm

Tiziano. Ihr grosser Bruder. Ihr goldener Engel. Ihr Sonnenschein.
"Ich liebe ihn mehr als jeden anderen, aber er ist ein Geschoepf der Sonne. Jeder liebt ihn, er ist umgeben von Leben und selbst Teil davon. Wie kann er jemals verstehen, wie ich mich fuehle? Ausserdem bringt es ihn immer total durcheinander, wenn ich mich selbst nicht im Griff habe. Wie kann ich da schwach sein?" Sie macht eine hilflose Geste, und nun rollt auch eine Traene.
"Und Onkel Silvio - er hat mich dazu erzogen, mein Bestes zu geben, ehrgeizig und selbstbeherrscht zu sein. Er erwartet Staerke und dass ich meine Faehigkeiten nutze, dass ich dieses Leben, das er mir geschenkt hat, liebe und geniesse. Und das kann er auch erwarten. Ohne ihn waere ich schon seit Jahrzehnten nur ein Haufen modriger Knochen." Annabelle weiss einfach, dass sie mit ihm nicht reden kann. Sie waere eine komplette Entaeuschung fuer ihn. "Und Tiziano ist kein Mensch, Sophia, er ist ein Ghoul. Auf einen Wink meines Onkels hin wuerde er mich hintergehen. Er koennte gar nicht anders", fuegt sie ungluecklich an. Und da ist auch wieder diese schreckliche Einsamkeit.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Sa Feb 23, 2013 11:44 am

"Hmm, dann bleibe wohl nur noch ich übrig.", sagt Sophia und spürt in diesem Moment wie eine weitere Kette sie an diese Welt bindet, aber gerne nimmt sie das für ihre Nachfahrin in Kauf. "Weine nicht, Annabelle, dein Geist ist jetzt in der Nacht der Trauer gefangen, aber auch wenn dein Körper den Anbruch des Tages nicht erleben kann, so wird es doch für deinen Geist den neuen Tag der Freude geben."
Es war schwierig, wie konnte sie Annabelle nur jetzt helfen, insbesondere da die kleine Vampirin ja selber wusste, dass es vorübergehend war, aber natürlich quälte es sie dennoch über alle Massen.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Sa Feb 23, 2013 5:40 pm

/ooc: Das witzige ist, dass ich mir dachte, Annabelle koennte Sophia mal fragen, warum sie eigentlich rumgeistert - und jetzt schreibst Du das....

"Ich wuenschte nur, dieser Tag waere schon angebrochen", sagt Annabelle leise. Aber immerhin zueckt sie jetzt ihr Taschentuch und entfernt so gut als moeglich das Blut von ihrem Gesicht. Die emotionalen Wogen verlieren an Hoehe, und sie geraet wieder in ruhigeres Fahrwasser. Sie atmet einmal tief ein und aus, spuert dabei genau, wie die, nun nicht mehr benoetigte, Luft ihre Lungen dehnt und dann wieder aus ihrem Koerper herausgepresst wird. Auf diese Weise staerkt sie ihre Selbstbeherrschung, wird nicht mehr so von ihren Befindlichkeiten vor sich hergetrieben.
Schliesslich hat sie sich gesammelt und setzt sich nun ihrerseits. Sie waehlt einen Platz gegenueber von Sophia. Auch ihre Sprechweise ist nun wieder so beherrscht wie immer, als sie sich nun an ihre Ahnin wendet: "Ich haette da eine Frage an Sie. Falls sie Ihnen unangenehm sein sollte, dann bitte ich Sie, mir diese Unbotmaessigkeit zu verzeihen, aber ich frage mich schon lange, was Sie nun all die Jahrhunderte hier gehalten hat. Was ist es, das Sie von den himmlischen Gefilden fernhaelt?"
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Sa Feb 23, 2013 6:56 pm

Sophia lächelt, die Frage scheint sie nicht zu stören. "Zunächst dachte ich, dass ich zu sehr um das Wohlergehen meiner Familie besorgt bin, aber eigentlich lief alles sehr gut. Naja ich war schon zu Lebzeiten sehr fürsorglich, wahrscheinlich zu sehr. Und dann ist ja da noch mein Bruder, der auch noch nicht die ewige Ruhe gefunden hat." Sie scheint kurz zu seufzen, "Ich glaube ich bin einfach nicht bereit zu gehen." Sie lächelt schüchtern.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Annabelle Derrington am Sa Feb 23, 2013 8:37 pm

'Sie will ihn nicht alleine lassen, sie ist so voller Liebe. Eine Welle der Sympathie erfasst Annabelle. Sie laechelt Sophia verstaendnisvoll an. "Und warum wollen Sie nicht, dass er von Ihnen weiss?", moechte sie noch wissen.
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Re: [Annabelle]On the dark side

Beitrag  Storyteller am Sa Feb 23, 2013 10:29 pm

"Mein Bruder gehört zu der Sorte von Leuten, die glauben, jedes Problem lösen zu müssen und er würde es wohl als Problem ansehen, wenn er erführe, dass seine Schwester eine ruhelose Seele ist", meint Sophia, "Ich fürchte mich vor dem was er dann tun könnte." Sie denkt diesen Gedanken weiter, dabei war er selber auch einer der Untoten, aber manchmal fehlte es ihrem Bruder an Einsicht. Lieber nichts riskieren.
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