25.11.2013: Ghoule und Mumien

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25.11.2013: Ghoule und Mumien

Beitrag  Storyteller am So Nov 24, 2013 7:50 pm

So am Montag geht es weiter. Zunächst einmal mit einer Besprechung unter Vampiren und in der nächsten Nacht soll ja dann der Prinz von Liverpool informiert werden.

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Re: 25.11.2013: Ghoule und Mumien

Beitrag  Storyteller am So Jan 12, 2014 8:00 pm

Der letzte Rest von Freitag den 27.3. 1869:
Kaum sind sie alle zur Besprechung versammelt, als sich Annabelle entschuldigen lässt und sich zurückzieht. Mycroft möchte nun die Wirkung von Weihwasser testen. Noch immer in der Hoffnung, dass es Säure ist. Mr. Dobbs wird als Versuchskaninchen von ihm auserkoren und natürlich tut das Wasser dem Ghoul nichts. Wie kann das möglich sein, fragt sich Mycroft?
Als nächstes kommt zur Sprache, was sie dem Prinzen morgen alles erzählen möchten. Bentley will auf jeden Fall ein Telegramm nach Manchester schicken bezüglich der Templer. Allerdings sind diese Jäger sicher schon dort und dem Prinzen ist diese Gefahr sicherlich bewusst. Mycroft wirft dann ein, dass die ganze Angelegenheit vielleicht nur ein großer Plan der Toreador ist, um sie und später auch andere Vampire zu töten, aber ihr Entsetzen über den Verrat ihres Ghouls war so groß und sicherlich nicht gespielt.
In der Zwischenzeit schreibt Annabelle zwei Briefe. Der erste geht an Alfred, indem sie ihm schreibt, dass die Bedrohung zwar noch nicht verschwunden ist, aber doch nicht mehr so akut ist. Daher müssen die Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr so strikt ausgeführt werden, allerdings ist die verbleibende Bedrohung ein Meister der Manipulation.
Der zweite Brief geht an ihren Sire. Kurz und prägnant schreibt sie alle Informationen, die sie bisher gewonnen haben und über die Mumie und das Ritual, indem auch Tiziano als Ritualwache eine Rolle spielt. Den Vampiren selber, so schreibt sie, ist der Ort des Rituals unbekannt. Dann holt sie Bessy und weist sie an nach Manchester zu reisen und die Briefe persönlich zu übergeben. Annabelle erklärt ihr eindringlich, dass sie den zweiten Brief nur persönlich an ihren Onkel übergeben darf und der erste Brief per Boten an ihren Ghoul und Verwalter geschickt werden soll. Bessy ist sich dann anscheinend der Verantwortung, die sie auf ihren Schultern trägt bewusst.
Danach ist es für alle Zeit zu übertagen.
28.3. 1869:
Da Bessy nun schon in Manchester ist müsste sich Annabelle alleine anziehen, gar nicht so leicht, wenn man es nicht gewohnt und auch der Spiegel keine Hilfe mehr ist, daher hat sie den Tag einfach in ihrem Gewand verbracht- nun ist sowohl die Kleidung als auch die Frisur etwas verlegt. Ein Umstand, der Bentley doch etwas schaudern lässt, als er sie dann das erste Mal in dieser Nacht sieht. Er versucht es sich nicht anmerken zu lassen, aber das Klirren der Teetasse in seinen zitternden Händen verrät ihn. Ansonsten sprechen sie nicht viel an diesem Abend, außer das sie sich jetzt um die Jagd kümmern müssen.
Bentley, der gestern von Mr. Dobbs getrunken hat und dessen Jagdmethoden doch eher zeitaufwendig sind bleibt im Quartier zurück. Er fragt seinen Butler wo denn Bessy ist und dieser erzählt ihm, dass das Mädchen wohl mit einer Nachricht nach Manchester gefahren ist.
Annabelle und Jonathan gehen in das Etablissement, dass Annabelle schon einmal aufgesucht hat. Jonathan holt für die kleine Vampirin ein Opfer in die Kutsche und er selber trinkt von einer Frau in dem Bordell. Annabelle möchte gerne noch etwas mehr trinken und versucht mit ihrer bewährten Methode zu jagen. In einer Seitenstraße trifft sich jedoch auf einen heruntergekommen Mann, der dann auch gleich anlassig wird. Da er schmutzig ist flieht Annabelle vor diesem, dessen sexuellen Absichten nicht erahnend. Dann findet sie ein Mädchen, dass sich mit seinem Geliebten treffen will und schon spät dran ist und deswegen die Abkürzung durch die dunkle Seitenstraße wagt. Das ist dann ein gefundenes Opfer von Annabelle und danach ist sie gesättigt.
Mycroft, der die Jagd nach Blut gerne mit der Einnahme von verschiedenen Substanzen kombiniert findet in einem Opiumberauschten und einem Betrunkenem leichte Opfer und erfreut sich danach der bewusstseinsveränderten Stimmung.
Edward, der von einer großen Mengen an Menschen trinken möchte beschließt in einer Arbeiterschlafstelle sein Glück zu versuchen. Gegen einen geringen Obolus erhält er quasi eine Schlafstelle. Er legt sich in die Nähe eines Schlafenden und trinkt dann dessen Blut. Das geht zweimal gut, aber beim dritten Mal fällt es jemanden auf, dass er sich doch sehr nah an einen Schlafenden legt. Sofort wird er der Sodomie bezichtigt, aber es gelingt ihm sich in dem Aufruhr kurz zu verstecken und mit anderem Aussehen, nämlich als alter Mann wieder aufzutauchen. Seine Verfolger schickt er einfach in irgendeine Richtung und dann nährt er sich weiter.
In der Zwischenzeit kehren die Ghoule von dem Ritual zurück und erzählen Bentley, dass das Ritual wohl funktioniert hat- Seneb aber lieber den Vampiren persönlich über den Ort des Setitenunterschlupfs berichten. Nun kommen auch die anderen Vampire und Bentley macht Annabelle den Vorschlag, dass sie gerne Mr. Dobbs für das Ankleiden ausborgen kann. Sie lehnt dieses aber ab- zu seltsam wäre die Situation. Annabelle begibt sich dann auch gleich in die Nähe von Tiziano, um nun ebenfalls zu erfahren was vorgefallen ist.
Als nun alles Vampire versammelt sind, meint Edward zu Bentley, er solle sicherheitshalber die Aura von Preston ansehen, nicht, dass da jetzt zwei Spione hier sind. Bentley sieht aber nichts. Allerdings hat Mycroft das Flüstern der beiden Vampire gehört und sieht sich nun Preston an und sieht, dass Preston ruhig, aber anscheinend auch über beide Ohren verliebt ist.
Die Ghoule erzählen nun nochmals über das Ritual und eben auch, dass eine Art Geisterwesen angegriffen habe. Dieser Geist scheint sie beeinflusst zu haben sich gegenseitig anzugreifen. Nur Mr. Alafar konnte diesem Drängen nicht widerstehen und hat Preston angegriffen. Schlussendlich konnte er aber von den beiden anderen Ghoulen überwältigt werden, sodass nichts weiter passiert ist. Alafar ist dabei unverletzt geblieben, nur eine kleines Cut an Prestons Wange zeugt von dem Angriff. Warum die Mumie den Ghoulen nicht den Ort verraten wollte, wissen sie nicht, Preston merkt nur ganz kurz an, dass das vielleicht daran liegen könnte, dass Tiziano etwas übereifrig gewirkt hatte- vielleicht wollte Seneb nicht, dass sich die Ghoule gleich Hals über Kopf zum Setiten aufmachen.
Dann kommen aber auch schon die Kutschen von Lady Adaline an, die die Vampire zum Prinzen bringen sollen. Der Prinz scheint eher belustigt über den Verrat des Ghoules von Lady Adaline zu sein, denn geschockt. Er stellt dann aber doch einige Fragen, sowohl zu dem Templer als auch dem Ghoul. Er wird sich selber der Überlebenden annehmen. Mycroft, den die Sache mit dem Weihwasser anscheinend noch immer beschäftigt, führt dann noch an, dass vielleicht zu der Templerzelle noch ein Priester gehört haben mag und Annabelle gibt noch die wichtige Information weiter, dass immer mehr Menschen die Sicht entwickelt mit der sie die wahre Natur der übernatürlichen Wesen erkennen können. Der Prinz gibt Jack den Auftrag diese Angelegenheit mit den Templern und der Sicht der Menschen genau zu beobachten.
Dann muss er sich doch wieder um den Ghoulverrat kümmern. Er fragt also nach dem Motiv, aber aus Lady Adaline ist nicht viel herauszubekommen, sie ist einfach nur sauer. Auch Bentley stellt Fragen in diese Richtung, ob es irgendwelche Anzeichen gegeben hätte. Sie verneint dieses.
Der Prinz entlässt dann die Gesellschaft mit den Worten, dass er sich nun um die Templer kümmern würde.
Lady Adaline fährt nun mit den mankunischen Vampiren wieder zu ihrem Anwesen. Auf dem Weg dorthin fragt Mycroft nach, ob Hendrick vielleicht beeinflusst worden ist, also ob es hierfür keine Anzeichen gegeben hätte. Auch dieses verneint sie, aber es wird allmählich doch klar, dass sie dererlei wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen hätte. Bentley, dem diese ganze Angelegenheit doch nahe geht, fragt nach wie lange denn Hendrick schon ihr Ghoul ist. Seit 400 Jahren wird ihm gesagt und dass sie damals noch ein Mensch gewesen wäre. Sie war eine junge Witwe gewesen und Hendrick kam für den Kathedralenbau nach England. Bentley und Mycroft sehen sich natürlich auch die Aura der Toreador an und sie ist voll negativer Gefühle.
Im Haus sehen sie sich dann auch gleich in Hendricks Zimmer um und sind verwundert wie ordentlich aufgeräumt es ist, nichts liegt herum- der Raum macht beinahe einen unbewohnten Eindruck. Mycroft kann erkennen, dass der Mensch, der hier gewohnt hat, sich vollkommen in sich selber gezogen hat und aus diesem Grund auch nichts mehr in diesem Zimmer getan hat, das etwas von seiner Persönlichkeit preisgeben könnte. Im Sekretär findet der Detektiv jedoch nach einigem Suchen seine Kostenanfragen, wie viel eine Überfahrt nach Amerika kostet. Drei bis vier Kostenvoranschläge liegen auch vor.
Bentley beschließt mit einem der Diener zu sprechen.

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